Höhere Aktienquoten geplant
Mischfonds-Manager suchen Kaufgelegenheiten

Die Manager konservativer Mischfonds erwarten in den kommenden Wochen nur wenig Bewegung an den Aktienbörsen. "Der Markt hat sich noch nicht für eine Richtung entschieden", sagt etwa Michael Welter von der Stadtsparkasse Düsseldorf. Welter betreut den Universal-Fonds-NRW, der im jüngsten Zwölf-Monats-Vergleich unter 114 Angeboten seiner Vergleichsgruppe den dritten Platz belegt (siehe Tabelle).

HAMBURG. Obwohl der Fonds ursprünglich für einen einzelnen Großinvestor aufgelegt wurde und die Stadtsparkasse ihn ihren Kunden erst ab einer Mindestanlage von 100 000 Euro aktiv anbietet, ist er prinzipiell jedem Anleger zugänglich. Das gute Ergebnis der vergangenen zwölf Monate führt Welter vor allem auf die Titelauswahl im Aktienbereich zurück: "Wir waren bis zum Mai sehr stark in norwegischen Ölwerten investiert, unter anderem in Norsk Hydro und Statoil", sagt er.

Insgesamt dürfen Aktien bis zu 30 Prozent des Portfolios ausmachen, zur Auswahl stehen dabei ausschließlich europäische Titel. Aktuell liegt die Aktienquote nur bei 18 Prozent, weil Welter auf Kaufgelegenheiten wartet. Auf der Rentenseite investiert er derzeit ausschließlich in auf Euro lautende Staatsanleihen mit kurzer und mittlerer Laufzeit. "Der mögliche Mehrertrag von Langläufern, Pfandbriefen oder Unternehmensanleihen ist das höhere Risiko nicht wert", lautet seine Begründung.

Das sieht Ulrich Kaffarnik von der Dr. Jens Ehrhardt Gruppe (DJE) etwas anders. Kaffarnik gehört zum Management-Team des ursprünglich bei Franken-Invest aufgelegten und später von der DWS übernommenen FI Alpha Renten Global. Im Portfolio des Fonds, der mit einem Wertzuwachs von 6,53 Prozent den jüngsten Zwölf-Monats-Vergleich anführt, finden sich zu rund 50 Prozent Firmenbonds und Schuldverschreibungen aus Schwellenländern.

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