Hoffnung ruht auf Infrastruktur-Titeln: Europäische Aktien brauchen Zeit

Hoffnung ruht auf Infrastruktur-Titeln
Europäische Aktien brauchen Zeit

Bei den Euro-Land-Experten ist bereits der Frühjahrsputz angesagt. Denn im laufenden Börsenjahr wollen die Vermögensverwalter ganz vorne dabei sein, wenn europäische Aktien wieder haussieren.

FRANKFURT. Der Vermögensverwalter des Europa-Strategie-Unterfonds von L.K.-Kapitalfonds - auf Platz zwei der Feri-Jahresabrechnung - glaubt trotz der derzeit markttechnisch gefährlichen Situation an mittelfristig steigende Märkte in Europa. Wilfried Uhlenbruck leitet erst seit November 2008 das L.K.-Kapitalfonds-Produkt. Er will ihm eine neue Ausrichtung geben und investiert aktuell zu knapp einem Drittel in Roh- und Grundstoffaktien. Salzgitter ist der Neuzugang in seinem 34 Aktien umfassenden Portfolio. "Ich bin ein Bottom-up-Typ." Aus den als krisensicher geltenden Pharmawerten zum Beispiel ist er abgesehen von Novartis schon wieder raus.

Matthias Habbel vom HP & P-Euro Select Universal Fonds wartet dagegen noch mit Aktienkäufen an den europäischen Börsen. Sein Portfolio ist seit Januar 2008 defensiv aufgestellt. Neben einem Kassenbestand von 30 Prozent liegen zwei deutsche Staatsanleihen zu zehn Prozent im Korb. "Die Aktienkurse fallen noch." Aber schon für das zweite Halbjahr 2009 glaubt der Experte an eine Chance für den Wiedereinstieg: "Die Konjunkturmaßnahmen werden greifen." Dann will Habbel den Investitionsgrad des Fonds deutlich erhöhen und Infrastruktur-Aktien übergewichten.

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