Hohe Asienquoten bescheren Emerging-Markets-Fonds Kurszuwächse
Fernost-Börsen gelten als Favoriten

Viele Fondsmanager trauen den Schwellenländerbörsen eine gute Wertentwicklung zu. Denn nach fundamentalen Kriterien wie dem Kurs-Gewinn-Verhältnis von rund zehn gelten Aktien aus den aufstrebenden Ländern nach wie vor als preiswert.

HB/vwd FRANKFURT/M. Mit einer Fortsetzung der überdurchschnittlichen Kursentwicklung der Emerging Markets rechnen auch Gottfried Heller von der Münchener Fiduka Depotverwaltung und Jonathan Neill von Fabien Pictet & Partners aus London.

Bei der Einschätzung einzelner Regionen und Länder sind die Experten indessen nur teilweise einer Meinung, was sich auch in der Positionierung der von ihnen betreuten Emerging-Markets-Fonds widerspiegelt. Beide sehen derzeit die besten Chancen an den Börsen der asiatischen Region, da diese Länder hohe Wachstumsraten aufweisen. Als Pluspunkte sieht Heller den zunehmenden Handel innerhalb Asiens und den steigenden Inlandskonsum in Ländern wie China und Südkorea. Allerdings fährt er wegen der Chancen in Osteuropa einen geringeren Asien-Anteil als Neill.

„Die Zeit für die asiatische Region ist gekommen“, sagt Neill und fühlt sich daher als Fondsmanager des Oyster - FPP Emerging Markets A mit einer hohen Asienquote von 74 % recht wohl. In den zwölf Monaten bis Ultimo Juni erwirtschaftete dieser Fonds der zur schweizerischen Bank Syz & Co gehörenden Fondsgesellschaft Oyster einen Wertzuwachs von 3,83 %. In der Hitliste der Schwellenländer-Aktienfonds belegt er damit den fünften Rang (siehe Tabelle). Der von Heller beratene Pro Fonds (Lux) Emerging Markets verbuchte einen Verlust von 3,46 %. Dieses Ergebnis bedeutet für das Produkt der zur schweizerischen PMG Fonds Management AG gehörenden Gesellschaft Pro Fonds Platz neun.

Heller ist mit 32 % in Asien engagiert. Günstige Perspektiven sieht er ebenso wie Neill in Südkorea. Zu Hellers Lieblingswerten zählt der mit über 3 % gewichtete Elektronikriese Samsung Electronics. Das Unternehmen habe mit China einen „Riesen-Absatzmarkt“ quasi vor der Haustür. Neill bevorzugt in Südkorea eher die Aktien der Kookmin Bank und von SK Telecom.

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