Hohe Mittelabflüsse
Fondsanbieter Aberdeen gerät unter Druck

Die jüngsten Turbulenzen in China setzen den britischen Fondsanbieter Aberdeen unter Druck. Im abgelaufenen Quartal haben Kunden Fondsanteile im Wert von 14 Milliarden Euro veräußert. Analysten sind enttäuscht.
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FrankfurtDer Abzug von Kundengeldern in Milliardenhöhe hat Aberdeen Asset Management am Donnerstag den größten Kursrutsch seit eineinhalb Jahren eingebrockt. Die Aktien des Vermögensverwalters fielen an der Londoner Börse um bis zu 7,8 Prozent auf ein 16-Monats-Tief von 368,5 Pence.

Aberdeen zufolge haben Klienten im abgelaufenen Quartal Fondsanteile im Volumen von 9,9 Milliarden Pfund (14 Milliarden Euro) verkauft. Grund hierfür seien unter anderem die Kursturbulenzen in China. Das verwaltete Vermögen sei um sieben Prozent auf 307,3 Milliarden Pfund geschrumpft. Die Experten der Investmentbank Cantor Fitzgerald bezeichneten diesen Wert als enttäuschend. Sie hätten mit 315,3 Milliarden Pfund gerechnet.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • China zeigt überall Folgen - natürlich auch bei den Fonds, die dort besonders aktiv sind.
    Sobald sich die Chinesen - es sind die sogenannten kleinen Leute, die dort spekulieren - sich nicht mehr von ihrem Staat einwickeln lassen und massenhaft verkaufen, knallt es nicht nur in Asien an allen Märkten.

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