Hoher Mittelabfluss
Bank of America schließt Risiko-Fonds

Die US-Bank Bank of America (BoA) hat einen ihrer Geldmarktfonds eingefroren. Der Columbia Stratetic Cash Portfolio Fonds soll abgewickelt werden, bestätigte das Geldinstitut. Das Fondsvolumen war in den vergangenen Monaten von 40 auf 12 Mrd. Dollar zurückgegangen.

NEW YORK. Die Investoren werden entweder mit Wertpapieren oder mit Bargeld ausgezahlt. Der Columbia-Fonds war einer der größten seiner Gattung.

Der Fonds gehörte zu den so genannten „enhanced cash funds“, Fonds, die höhere Renditen als klassische Geldmarktfonds versprechen, aber auch Verluste nicht ausschließen. Der Fonds hatte das Geld der Kunden in kurzfristige Schuldverschreibungen banknaher Zweckgesellschaften investiert. Diese Structured Investment Vehicles (SIVs) wiederum legen ihr Kapital in längerfristige Investments an, darunter auch Hypothekenanleihen. BoA gehört zu den Gründern eines Rettungsfonds, der die angeschlagenen Investmentvehikel vor Notverkäufen bewahren soll.

Torsten Riecke leitet das Ressort Meinung & Analyse. Er befasst sich vor allem mit Wirtschafts- und Finanzthemen.
Torsten Riecke
Handelsblatt / International Correspondent
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