Indexfonds bevorzugt: US-Fonds wagen sich wieder nach Europa

Indexfonds bevorzugt
US-Fonds wagen sich wieder nach Europa

US-Investmentfonds haben Europa wiederentdeckt. Nachdem sie europäische Aktien im Jahr 2011 eher gemieden hatten, haben sie sich im abgelaufenen Jahr wieder nach Europa gewagt. Vor allem ein Anlagevehikel war gefragt.
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FrankfurtNach einer Umfrage des zu Thomson Reuters gehörenden Analysehauses Lipper unter 121 US-Fonds flossen unter dem Strich fünf Milliarden Dollar in europäische Aktien, nachdem 2011 keine Nettozuflüsse zu verzeichnen waren.

Vor allem die Beteuerung der Europäischen Zentralbank (EZB), den Euro zu schützen und Krisenländern in der Eurozone unter die Arme zu greifen, stärkte das Vertrauen der Anleger aus Amerika. Bevorzugtes Anlagevehikel waren börsennotierte Indexfonds (ETFs), auf die 60 Prozent des von den 121 Fonds verwalteten Vermögens entfiel.

Der pan-europäische Stoxx-600-Index stieg 2012 um 14,4 Prozent, so dass der Wert der in den Fonds angelegten Aktien auf 28 Milliarden Dollar kletterte. Ein Jahr zuvor war der Wert mit lediglich 19 Milliarden Dollar auf ein 16-Jahres-Tief gesunken. Die Zahlen blieben allerdings eklatant hinter jenen des Jahres 2009 zurück, als sich das verwaltete Vermögen noch auf 141 Milliarden Dollar belief.

 
Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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