ING hält europäische Branchenwerte für attraktiver als amerikanische
Espa-Pharmafonds setzt auf Südkorea

Die spezialisierten Aktienfonds für Pharma- und Biotechwerte schneiden ganz unterschiedlich ab. Zu den ertragreichsten Produkten zählt der Espa Stock Biotec der österreichischen Fondsgesellschaft Erste Sparinvest, der mit einem Zwölfmonats-Wertgewinn von 5,96 Prozent auf Platz fünf der Hitliste liegt (Tabelle).

HB/Dow Jones FRANKFURT/M. Er legt zwar das Schwergewicht mit 67 Prozent auf US-Titel. Doch hat Fondsmanager Hans Leitner auch Titel aus Südkorea mit einem Anteil von 20 Prozent am Fondsvermögen und australische Werte mit sieben Prozent beigemischt. „Südkorea ist sehr interessant“, erläutert Leitner. „Denn diese Werte werden nur mit einem Kurs-Gewinn-Verhältnis von zehn und darunter bewertet.“

Der auf dem dritten Rang noch besser platzierte ING (L) Invest European Health Care investiert in ein breit gestreutes Portfolio von europäischen Health-Care-Unternehmen. Die größten Positionen im Fonds sind aktuell Glaxosmithkline, Roche, Novartis und Sanofi-Aventis. „Europäische Pharmaaktien sind derzeit attraktiver als US-Titel“, sagt Fondsmanager Laurent Van Tuyckom.

„Die beiden Fonds direkt gegenüber zu stellen wäre wie ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen“, stellt Thomas Portig, Leiter Fondsanalyse bei H.C.M. Capital Management, klar. Denn sowohl die Branche (Biotech versus Health Care) wie auch die Anlageregion seien unterschiedlich. Im Vergleich mit seinen direkten Konkurrenten schneidet der ING-Fonds laut Portig hervorragend ab. Auch der Espa Stock Biotec habe „gute Arbeit geleistet“.

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