Insolvenz der US-Tochter Sentinel
Hedge-Fonds CFM befürchtet Verluste

Der französische Hedge-Fonds Capital Fund Management (CFM) befürchtet Verluste von mehr als 400 Mill. Dollar. Die Probleme hängen allerdings nicht mit der Hypothekenkrise am US-Markt zusammen, sondern ausschließlich mit der Pleite der US-Tochter Sentinel.

Reuters PARIS. Der französische Hedge-Fonds Capital Fund Management (CFM) befürchtet wegen der Insolvenz der US-Tochter Sentinel Verluste von mehr als 400 Mill. Dollar. Dies entspreche etwa zehn Prozent des gesamten verwalteten Vermögens, sagte Fonds-Chef Jean-Pierre Aguilar am Freitag.

Aguilar präzisierte damit einen Zeitungsbericht, in dem von Risiken über 630 Mill. Dollar die Rede war. Die Probleme beruhten nicht auf der Krise am US-Markt für zweitklassige Hypotheken (Subprimes), sondern hingen ausschließlich mit der Pleite von Sentinel zusammen, betonte er.

Der US-Geldverwalter Sentinel Management hatte Mitte August nach einem Mittelabzug der Investoren Insolvenz beantragt. Mittlerweile hat die US-Börsenaufsicht SEC Klage wegen Betrugs eingereicht. Sentinel werden Falschangaben gegenüber Investoren und die Fehlleitung von Kapital vorgeworfen. Mindestens 460 Mill. Dollar seien von Kunden- auf Firmenkonten geflossen.

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