Intelligentes Devisenmanagement
Bessere Performance und weniger Risiken

Durch den Einsatz der richtigen Strategie lässt sich die Performance eines Investmentfonds verbessern. Vor allem die Währungsrelationen sollten Investoren im Blick haben. Mit einem intelligenten Devisenmanagement können sie Risiken senken und dadurch die Erträge verstetigen.

HB WIEN. Währungsmanagement in Investmentfonds beschränkte sich noch vor wenigen Jahren im Wesentlichen darauf, Wertpapierpositionen gegen mögliche Wechselkursverluste abzusichern. Heute erlauben es die erweiterten rechtlichen Rahmenbedingungen auch, Währungen als eigenständige Fondspositionen zu handeln.

Durch aktives Währungsmanagement kann die Performance eines Fonds verbessert und das Gesamtrisiko reduziert werden. Denn zum einen sind Währungen kaum zu Anleihen oder Aktien korreliert. Zum anderen erweitert der Einsatz von Devisengeschäften die Strategiebreite innerhalb des Fonds.

Neben seiner Unkorreliertheit und seiner enormen Liquidität ist der Devisenmarkt für aktive Manager aus einem weiteren Grund sehr attraktiv: In Form der Notenbanken agieren hier große Marktteilnehmer ohne Gewinnabsicht, die damit wiederum zusätzliche Ertragschancen für andere schaffen.

In Fonds kommt dabei oft ein ganzes Bündel nicht korrelierter Strategien mit jeweils eigenen Ertragszielen und eigenen Verlustlimits zum Einsatz, um insgesamt ein optimales Verhältnis von Ertrag und Risiko herzustellen. Die drei wichtigsten verwendeten Strategieklassen sind der fundamentale Ansatz, Trendfolgesysteme und das Forward-Rate-Bias-Modell. Sie beinhalten rein diskretionäre, modellunterstützte und automatisierte Entscheidungen. Der Zeithorizont beträgt einige Tage bis mehrere Monate. Kürzere Ausrichtungen sind für das Währungsmanagement innerhalb eines Investmentfonds weder sinnvoll noch praktisch umsetzbar.

Zielsetzung beim fundamentalen Ansatz ist es, die Entwicklungen grundlegender Einflussfaktoren zu antizipieren, um die wahrscheinlichen Marktreaktionen ausnutzen beziehungsweise längerfristige Kapitalströme besser prognostizieren zu können. Diese Faktoren reichen von Zentralbankaktivitäten über Zinsunterschiede zwischen einzelnen Ländern bis hin zur Risikoneigung der Investoren.

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