Internationale Aktienfonds schaffen kaum Alpha
Fondsvergleich: Computermodell auf Zwölf-Monats-Sicht leicht im Plus

Zwei der insgesamt 555 weltweiten Aktienfonds schafften in den vergangenen zwölf Monaten eine positive Rendite. Alle anderen landeten im Minus. Durchschnittlich 38 Prozent Verlust bescherten die Bluechip-Fonds ihren Anteilseignern.

Der Alpha-Centauri-Strategie von Universal-Invest schaffte auf Jahressicht zwar 1,7 Prozent. Damit landete der Fonds ganz oben in der Feri-Hitliste. Im vergangenen Februar verlor das Portfolio allerdings schon wieder rund ein Prozent an Wert. Fondsmanager Volker Schardin setzt derzeit besonders auf den Industriesektor: Knapp ein Viertel des Fondsvermögens liegt darin.

Zu den größten Aktienpositionen zählen mit jeweils rund fünf Prozent die K+S AG, Vossloh und die Norddeutsche Affinerie. "Wir treffen unsere Aktienauswahl nicht wie ein normaler Fondsmanager", sagt Schardin. Vor rund zehn Jahren entwickelte er ein quantitatives Computermodell, dass Einzeltitel anhand von Bilanzkennzahlen auswählt. Welche Kennzahlen relevant sind, möchte der Fondsmanager allerdings nicht verraten.

Seit drei Jahren können private Investoren Fondsanteile vom Alpha-Centauri kaufen. In dieser Zeit hielt sich Schardin und sein Team vergleichsweise bedeckt mit Strategieinformationen. Selbst die Feri-Fondsexperten konnten nur wenig Material zu dem Papier sammeln. Doch das soll künftig anders werden: "Wir wollen unsere Investoren schon bald mit mehr Fakten zum Alpha-Centauri ausstatten", verspricht Schardin.

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