Internationale Asset-Manager machen deutschen Gesellschaften mit guter Performance Konkurrenz
Das Ende des Heimvorteils

Ausländische Asset-Manager sind auf dem deutschen Markt auf dem Vormarsch. Für den seit einigen Jahren spürbaren Trend gibt es verschiedene Gründe. Internationale Handelshäuser setzen zum Beispiel stärker als die deutsche Fondsindustrie auf Spezialisierung.

HB DÜSSELDORF. Seit einigen Jahren nimmt in Deutschland der Wettbewerb unter Asset-Managern spürbar zu. Vor allem im Geschäft mit institutionellen Kunden gewinnen ausländische Anbieter auf Kosten deutscher Gesellschaften Marktanteile. Wird dieser Trend anhalten? Und sind die ausländischen Manager wirklich besser

Bis Ende der 90er Jahre waren einheimische Investmenthäuser in Deutschland weitgehend unter sich. Doch diese Zeiten sind vorbei: Mit einem Anteil am Neugeschäft bei Spezialfonds von rund 40 Prozent (2003) sind ausländische Asset-Manager inzwischen ernst zu nehmende Wettbewerber für die deut-sche Fondsindustrie geworden.

Zurückzuführen ist dies auf verschiedene Faktoren. Zum einen ist seit Ende 2001 das „Outsourcen“ von Asset-Management-Leistungen offiziell erlaubt. Dies bedeutet, dass der Markteintritt für ausländische Asset-Manager über eine so genannte Master-KAG enorm erleichtert wird. Zum anderen erkennen professionelle Anleger, dass es sinnvoller ist, fokussierte Mandate zu erteilen. Während die heimische Fondsindustrie lange Zeit primär gemischte Mandate angeboten hat, setzen ausländische Häuser schon seit langem auf Spezialisierung.

Außerdem warten ausländische Gesellschaften häufig mit einer überzeugenden Performance auf. Im Publikumsfondsbereich bieten schließlich immer mehr Banken auch konzernfremde Fonds an – Stichwort „open architecture“.

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