Interview mit Marc Sattler
„Wir kaufen wieder Aktien“

Wochenlang lag die Aktienquote in seinem ETF-Dachfonds bei null, jetzt hat Marc Sattler wieder Aktien gekauft. Der Experte von Advanced Dynamic über spannende Anlageziele und emotionslose Investitionen.
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Wochenlang lag Ihre Aktienquote bei null. Warum kaufen Sie ausgerechnet jetzt wieder Aktien?
Wir haben in der vergangenen Woche unsere Aktienquote signifikant erhöht, nachdem unsere Computersysteme am Montag neue Kaufsignale gegeben haben.

Das war der 18. Juni, der Tag nach der Griechenlandwahl…
Mit dem Wahlausgang direkt hatte das aber nichts zu tun. Der Auslöser war viel mehr die Erholung an den Börsen und zwar vor allem in den USA.

Die Börsen legen aber bereits seit Anfang Juni wieder zu.
Stimmt, vom Tiefpunkt am 4. Juni ging es sehr schnell wieder hoch. Unser Trendmanagementsystem hat die Märkte erst mal als „überkauft“ eingeschätzt, erst als der Kursanstieg etwas weniger rasant lief, gab es erste Kaufsignale.

Was haben Sie gekauft?
Anfang der Woche haben wir 15 Prozent des Fondsvolumens in den MSCI World und fünf Prozent in den MSCI Emerging Markets investiert. Damit stieg die Aktienquote auf 20 Prozent, mittlerweile sind wir bei 55 Prozent. Gut 48 Prozent entfallen auf Industrieländer, etwa 7,5 Prozent auf Emerging Markets.

Auf welche Länder setzen Sie dabei?

Nordamerika ist mit 27,5 Prozent besonders hoch gewichtet, weil die US-Aktienindizes ihre Trendrichtung zuerst geändert haben und die höchste Trendstärke aufweisen.

Das müssen Sie erklären…
Unser ETF-Dachfonds Ad-Vanemics folgt Trends. Das eigens entwickelte Trendmanagementsystem Indexpicking analysiert Aktien-, Renten- und Rohstoffmärkte und erkennt so neue Trends. Wichtig für unsere Kaufsignale sind aber auch die Trendstärke und das Trendrisiko. Erst wenn ein Trend eine gewisse Stärke aufweist, also der Markt wirklich deutlich gedreht hat und zusätzlich das Risiko nicht zu hoch ist, kaufen wir.

Kommentare zu " Interview mit Marc Sattler: „Wir kaufen wieder Aktien“"

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  • Wieviel Punkte weiter oben steht der Markt doch gleich?

  • Liebes Handelsblatt,

    Erspart doch bitte den Lesern solche gehaltlosen Interviews. Und wenn schon, dann der Berufserfahrung des jungen Herrn angemessen, unter "Jugend forscht" einsortiern.

    Das HB inkl. des Kommentarforums ist mittlerweile unter aller Kanonen. In den Kommentaren tummeln sich nur noch Anti-Euro-Weltuntergangs-Anti-Alles Kommentatoren, die ich manchmal zur Belustigung lese, aber mich aber dann doch wieder aufrege.

    Ein großer Kracher war übrigens auch neulich Eurer Artikel zur den neusten Föhnfrisueren der Jungmanager. Geht's noch???!!!

    Die einzige Entscheidung die das HB in letzter Zeit bei mir unterstützt hat, war das HB abzubestellen und die Börsenzeitung zu abonnieren.

    Ich hoffe, das liest jemand aus der Redaktion und nimmt sich mal die Zeit sich grundsätzlich Gedanken zu Inhalten zu machen und wie man es schafft, leute die hier immer den gleich Mist in den Kommentaren abladen, auf ein vernünftiges Mass zu reduzieren. Einer davon ist selbst hier wieder dabei, d.h. zum gehaltlosen Interview, sein hundertfaches Geschwätz zum Euro abzuladen.

  • Das Trend-Indexdingsbumssystem erkannte einen neuen Trend. Toll. Wenn man sich mal den Chart und die Kosten anschaut, wird das höchste Zeit, dass mal ein neuer Trend zum Erfolg verhilft. 3,5MIO Fondsvolumen? Hab ich mich da verguckt?

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