Investieren wie Buffett
„Meine Schüsse sind wenige, aber treffsicher“

Wie geht es an den Märkten weiter? Werden Value-Investoren im kommenden Jahr erfolgreich sein? Welche Folgen hat die Politik der Notenbanken und was hat das alles mit Cowboys zu tun? Drei Fondsmanager erklären es.
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DüsseldorfGemütlich im Kinosessel lümmeln, Popcorn essen, Softdrinks schlürfen und – über Strategien der Geldanlage diskutieren. Eine ungewöhnliche Kombination. Zwar hält das Thema Börse immer wieder mal Einzug in die Kinosäle – etwa mit Oliver Stones „Wall Street“, in dem Michael Douglas als Finanzhai Gordon Gekko brilliert. Oder zuletzt mit Martin Scorseses „The Wolf of Wall Street“, in dem Leonardo DiCaprio einen Börsenmakler mimt. Doch Tipps für die persönliche Anlagestrategie sollten Zuschauer aus diesen Streifen wohl besser nicht ableiten.

Ganz anders bei der Veranstaltung „Value³ – Die glorreichen Drei“. In den Hauptrollen treten hier die Value-Investoren Max Otte, Hendrik Leber und Henrik Muhle auf. Value, das ist der Anlagestil, den Starinvestor Warren Buffett mitgeprägt hat. Ziel ist es, Substanz- oder Value-Werte zu finden, die unterbewertet und deshalb günstig zu haben sind. Läuft alles nach Plan, verkaufen die Investoren die Papiere wieder, sobald sie einen Preis erzielt haben, den sie für fair erachten – und streichen dabei einen Gewinn ein.

„Meine Waffe ist ein Super-Bewertungsmodell, meine Kugeln sind statistisch geprüfte Börseneffekte, meine Schüsse sind wenige, aber treffsicher, wobei natürlich nicht jeder Schuss ins Schwarze trifft – aber viele“, sagt Hendrik Leber, Buffett-Fan und Gründer der Investmentgesellschaft Acatis. Ihm macht es sichtlich Spaß, in Anlehnung an den Western „Die glorreichen Sieben“ mit der Rolle als Cowboy zu kokettieren.

Sein Publikum im Kinosaal sind etwa hundert institutionelle Anleger: Vertreter von Family Offices, Banken, Sparkassen, Vermögensverwaltern und Finanzberatern. Die wollen sich über die Flagschiff-Fonds der drei „glorreichen“ Investoren informieren, erfahren, was das kommende Jahr für Value-Investoren bringen wird und welches Risiko größer sein wird, ein Aktieninvestment oder die niedrigen Sparzinsen.

Einen Überblick zur Marktlage gibt Max Otte, der ist vielen vor allem als Crashprophet bekannt, weil er schon 2006 mit seinem Buch „Der Crash kommt“ voraussagte, was zwei Jahre später in Form der Finanzkrise auch tatsächlich passierte. Im Kinosaal beschwört er zwar nicht den nächsten Zusammenbruch herauf, aber Optimismus klingt auch anders: „Vor fünf Jahren habe ich trotz Krise noch gesagt ‚es ist nicht so schlimm‘“, aber damals habe er auch noch nicht absehen können, welche Richtung die Politik und die Notenbanken einschlagen würden.

Die Geldflut der Notenbanken habe zwar einen Finanzkollaps verhindert, „aber es ist längst nicht alles gefixt worden und manches wurde eher verschlimmbessert“, so Otte. „Jetzt stehen wir vor einem ziemlich perfekten Sturm.“ Sorgen bereitet ihm besonders die Politik der Notenbanken. „Die Staaten haben extreme Angst vor der Deflation, es ist aber nicht ausgemacht, dass wir die Deflation verhindern können“, sagt Otte. „In Europa steigen die Schulden munter weiter und jetzt droht auch noch Deutschland abzusaufen, dazu tun die unsäglich dummen Sanktionen gegen Russland ihr Übriges.“

Was also kann der Anleger in solch einer Situation tun? „Aktien sind die Basis für den Vermögensaufbau – egal, was passiert“, sagt Otte. „Aktien sind eigentlich gut durch die Krisen gekommen, natürlich schwanken sie, aber es sind letztlich Besitzurkunden. Und bei den großen Unternehmen, nehmen Sie zum Beispiel Henkel, wird das Geschäft auch in Krisen weitergehen.“ Also um jeden Preis Blue Chips kaufen? Nein, Ottes Devise lautet – ganz im Sinne des Value-Investments – billig kaufen, teuer verkaufen. Das ist auch das Leitmotiv seines „Max Otte Vermögensbildungsfonds AMI“. Liegt der Kurs unter dem errechneten fairen Wert, wird gekauft und nach einem Kursanstieg wieder verkauft.

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„Der Markt muss noch weiter korrigieren“

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  • Dieser Artikel ist absolut nichtssagend bis überflüssig & ohne jeglichen Mehrwert für den Leser.

    Ich erkenne einen möglichen Mehrwert für die 3 Fondsmanager hier kostenfrei für ihre Produkte reden zu können.

    Dem informierten & selbstbestimmten Anleger empfehle ich mal die drei Fonds gegen einen simplen Index wie den MSCI World laufen zu lassen. Ergebnis ist äußerst ernücherternd.

    Wer den drei Herren schicke Immobilien oder Sportwagen mit seinem Ersparten finanzieren möchte, der möge bitte investieren.

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