Japan
Beamten-Pensionsfonds soll riskanter anlegen

Um höhere Renditen einzufahren, will Japan seinen Beamten-Pensionsfonds in Zukunft riskanter anlegen als bisher. Die Entscheidung betrifft 1,2 Millionen aktive und pensionierte Staatsbedienstete.
  • 0

TokioJapan will Insiderinformationen zufolge die umgerechnet 58 Milliarden Euro seines Beamten-Pensionsfonds künftig riskanter anlegen. Damit solle eine höhere Rendite erzielt werden, wie sich dies Ministerpräsident Shinzo Abe für die 1,2 Millionen aktiven und pensionierten Staatsbediensteten wünsche, sagten mehrere mit der Situation vertraute Personen zu Reuters. Wahrscheinlich werde mehr Geld in Aktien fließen und aus heimischen Staatsanleihen abgezogen. Im November solle über die Umschichtungen im Portfolio entschieden werden.

Aktien sind wegen der milliardenschweren Konjunkturhilfen der Abe-Regierung und der ultralockeren Geldpolitik der Notenbank zuletzt deutlich gestiegen, sind aber auch riskanter als Anleihen. Momentan stecken 80 Prozent des Fonds in Staatsanleihen und nur fünf Prozent in Aktien.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Japan: Beamten-Pensionsfonds soll riskanter anlegen "

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%