JP Morgan profitiert vom Trend
Europäer kaufen mehr Aktienfonds

Die Fondsgesellschaften haben in Europa im Oktober Anteilsscheine im Gegenwert von netto 18,4 Milliarde Euro abgesetzt. Das ist laut Datenanbieter Feri FMI in London ein Plus von rund fünf Milliarden Euro gegenüber dem Vormonat.

HB FRANKFURT. Getragen wurde der Zuwachs von besseren Ergebnissen bei den Aktienportfolios: Der Nettoabsatz lag mit 8,4 Mrd. Euro deutlich über dem Septemberergebnis von 2,2 Mrd. Euro. Feri-FMI-Chefin Diana Mackay sagt allerdings: „Die Zahlen sind im Vergleich zum ersten Quartal des Jahres gedrückt, denn in jedem der drei Monate lag der Nettoabsatz damals über 20 Milliarden Euro.“ Sie erwartet auch nicht, dass der diesjährige Gesamtabsatz an Fonds den des Vorjahres übersteigt. Die Bilanz für das Jahr 2006 weist per Ende Oktober Nettozuflüsse von 265 Mrd. Euro aus, während im Vorjahr bereits 331 Mrd. Euro zu Buche standen.

In der Oktober-Hitliste der Häuser mit den besten Verkaufszahlen führen mit deutlichem Vorsprung die Fondssparten von JP Morgan und HSBC. Vom vorsichtigen Comeback der Aktienfonds in Europa profitierten laut Feri FMI vor allem die internationalen Häuser wie JP Morgan Asset Management.

Deutschland bleibt auf diesem Feld vom gesamteuropäischen Trend abgekoppelt. Hier zu Lande wie auch in Italien verbuchten Aktienfonds im Oktober Abflüsse von über einer Mrd. Euro. Die jüngsten deutschen Zahlen für November illustrieren mit einem Minus von einer Milliarde Euro die anhaltende Abkehr von Aktienfonds.

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