JP Morgan stellt Anteile ein
Fondsmanager punkten mit europäischen Nebenwerten

Für die JP-Morgan-Fondsmanager Jim Campbell, Francesco Conte, Mark Davids und Georgina Brittain läuft es derzeit rund: Der von ihnen betreute Fonds JPM Europe Dynamic Small Cap entwickelte sich seit dem Start im Januar 2005 äußerst erfolgreich.

HAMBURG. Er belegt mit einem Zuwachs von 43,15 Prozent im aktuellen Zwölf-Monats-Vergleich von Feri Rating & Research den Spitzenplatz unter 97 Fonds, die vor allem in europäische Nebenwerte investieren.

Das Problem für auf den Erfolg aufmerksam gewordene Anleger: Sie können derzeit nicht in den Fonds einsteigen, da JP Morgan Asset Management bereits im März dieses Jahres die Ausgabe neuer Anteile eingestellt hat. Die Gesellschaft begründet diese Entscheidung mit dem stark gewachsenen Volumen, das seit Januar dieses Jahres von 72 Mill. auf 220 Mill. Euro zulegte. Zugang zur Expertise des Manager-Quartetts gibt es jedoch auch über den Schwesterfonds JPM Europe Small Cap. Anders als beim Dynamic Small Cap, der sich durch ein vergleichsweise konzentriertes Portfolio von 50 bis 100 Titeln und starke Abweichungen vom Vergleichsindex auszeichnet, fahren die Manager mit diesem Fonds einen weniger aggressiven Kurs und streuen die Investments breit über 200 bis 300 Aktien. Mit einem Zuwachs von 30,72 Prozent für die vergangenen zwölf Monate belegt dieses etwas defensivere Produkt aktuell Rang 16 seiner Vergleichsgruppe.

Das vierköpfige Manager-Team gibt sich optimistisch, mit seinen beiden Nebenwertefonds auch in den kommenden zwölf Monaten eine Wertentwicklung in ähnlicher Höhe zu erwirtschaften. "Nach den jüngsten Kurseinbrüchen haben die Märkte ihren Tiefpunkt erreicht. Zugleich haben zahlreiche Firmen noch großes Kosteneinsparungspotenzial, so dass die Aktienmärkte wieder deutlich anziehen werden", sagt Campbell.

Auch type="person" value="? Lugo, Edwin">Edwin Lugo beurteilt die Aussichten für europäische Nebenwerte positiv. Ob sich diese Titel besser als Standardwerte entwickeln werden, darauf mag sich der neue Manager des Franklin European Small-Mid Cap Growth anders als Campbell nicht festlegen. Sein Fonds, den er erst Anfang dieses Monats übernahm, belegt mit einem Zuwachs von 42,24 Prozent Rang drei seiner Vergleichsgruppe. Lugo setzt ausschließlich auf Wachstumswerte und geht dabei nach einem Stockpicking-Ansatz vor. Die Länder- und Branchengewichtung ergibt sich folglich aus der Einzeltitelauswahl. Während das JP-Morgan-Team bei seinen Anlageentscheidungen lediglich die Höchstgrenze von 35 Prozent für die Gewichtung einzelner Branchen beachten muss, gilt dieses Limit für Lugo auch hinsichtlich der einzelnen Länderpositionen.

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