Julius Bär legt neues Produkt auf Währungen und Anleihen auf
Hedge-Fonds boomen weiter

Die Julius Bär Holding will etwa eine Mrd. Dollar für ihren zweiten Hedge Fonds einsammeln. Mit dem Julius Baer Global Rates Hedge Fund will die größte börsennotierte Privatbank der Schweiz Investoren anlocken, die auf die Entwicklung von Währungen und festverzinslichen Papieren spekulieren wollen.

Bloomberg NEW YORK/ZÜRICH. Damit reagieren die Banker, die im Januar 2002 ihren ersten Fonds aufgelegt haben, auf die steigende Nachfrage. Mittlerweile stecken etliche europäische Unternehmen ihre Pensionsgelder in diesen Fondstyp, um sich gegen fallende Kurse abzusichern. Allerdings nimmt die Konkurrenz zu. Die Anzahl der Hedge-Fonds hat sich seit 1998 auf 6 000 verdoppelt, heißt es beim Investmentberater Tremont Advisers.

„Ich will den Fonds so schnell wie möglich auf das Volumen unseres anderen Fonds bringen“, sagt Adrian Owens, der den Fonds gemeinsam mit Andrew Snowball managt. Der Fonds verwaltet derzeit etwa 30 Mill. Dollar. Die Fondsmanager wollen Anlagemöglichkeiten aufspüren, bei denen eine Anleihe oder eine Währung in Relation zu den Zins- oder Wachstumsperspektiven unter- oder überbewertet erscheint.

Mit dem Fonds strebt Julius Bär eine Rendite in Höhe des LIBOR plus 13 bis 17 Prozent an. Im ersten Quartal erzielte der Fonds eine Rendite von 5,3 Prozent, als Owens ihn probeweise mit 20 Mill. Dollar aus eigenem Geld der Bank verwaltet hat. Der bisherige Diversified Hedge Fund hat 2002 und 2003 eine Rendite von 17 Prozent eingefahren.

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