Kapitalanlagegesellschaft will vor allem den Vertrieb über die Sparkassen verstärken
WestLB-Tochter baut Vertrieb von Fonds aus

Die WestAM, die zentrale Asset-Management-Einheit der WestLB, will ihr Geschäft mit privaten Investoren in Deutschland ausbauen. Ziel sei, bis zum Jahr 2006 rund eine Milliarde Euro in den Publikumsfonds in Deutschland zu verwalten, sagte Geschäftsführer Christoph Dahm am Dienstag in Frankfurt.

ulw FRANKFURT. „Das Geschäft ist auf Grund höherer Margen und geringer Kosten sehr ertragreich für uns“, erklärte Dahm. Die Kapitalanlagegesellschaft will vor allem den Vertrieb über die Sparkassen verstärken. Derzeit führe die WestAm Gespräche mit der Dekabank, deren Fonds die Sparkassen bislang hauptsächlich verkaufen. Bereits im letzten Jahr hatte die WestAM Vertriebskooperationen mit den meisten großen Banken geschlossen. Seitdem wurden über diesen Weg rund 350 Mill. Euro in Deutschland abgesetzt. Viele Banken würden derzeit ihre Vertriebsstrukturen aufbrechen und auch Produkte anderer Institute verkaufen, sagte Dahm.

Darüber hinaus erwartet die WestAM, dass auch institutionelle Anleger aufgrund niedriger Zinsen und Renditen stärker in Publikumsfonds investieren werden. Hinzu komme, dass die neuen Bilanzierungsregeln (IFRS) diese Investments begünstigten. Aktuelle Studien prognostizierten ein Wachstum um rund 50 Mrd. Euro in den kommenden zwei Jahren. Damit würden Institutionelle doppelt so viel Geld in Publikumsfonds halten wie derzeit. Die einfache Abwicklung und leichte Abdeckung von Nischen mache die Publikumsfonds für Institutionelle attraktiv.

Schwerpunkt des Geschäfts der WestAM sollen aber die Spezialfonds für institutionelle Anleger bleiben. Hier plant der Vermögensverwalter, mit neuen Produkten und zusätzlicher Beratung zu wachsen. Insgesamt will die WestAM bis 2007 insgesamt 40 Mrd. Euro verwalten. Derzeit verwaltet die WestAm knapp 26,9 Mrd. Euro.

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