Kleiner Schritt vom Absolute-Return zu Hedge-Fonds
Neue Fonds umwerben den Anleger

Der Markt für Investmentfonds wandelt sich. Die neuen Produkte haben entweder einen ganz speziellen Zuschnitt und wollen meist das Anlagerisiko begrenzen, oder sie geben den Fondsmanagern bisher ungewohnte Freiheiten bei ihren Anlagen.

HB FRANKFURT/M. Grundsätzlich steht jetzt häufig die Erzielung eines absoluten Ertrages und damit die Vermeidung von Verlusten im Vordergrund, nicht so sehr das relativ bessere Abschneiden gegenüber einer Messlatte. Teilweise deuten sich diese Entwicklungen schon seit einigen Jahren an und haben im Verlauf an Dynamik gewonnen.

Insgesamt fallen Auflagen neuer Investmentfonds heute mehr auf als in der Vergangenheit, weil sie seltener geworden sind. Vor allem bei den Aktienfonds hat sich das Geschehen beruhigt. Im vergangenen Jahr kamen nur noch 103 neue Produkte an den Markt. Dagegen wurden 101 neue Anleihenportfolios lanciert, so dass Aktien- und Rentenfonds jetzt etwa gleichauf liegen.

Für das laufende Jahr erwartet Kerstin Beul, Vorstand der IFA Institut für Private Fondsanalyse, keine Rückkehr zu alten Zeiten: „Für 2004 erwarten wir ebenfalls ein ausgeglichenes Ergebnis, was die Neuauflagen von Aktien- und Rentenfonds angeht.“ Die generelle Zurückhaltung komme der Übersicht zugute, denn mittlerweile könnten Anleger bereits unter etwa 6 000 verschiedenen Portfolios wählen.

Auch innerhalb der Produktgruppen Aktien und Renten haben sich die Gewichte verschoben. Es werden neue Themen und Anlageformen erschlossen. Im Aktienbereich kamen 2003 beispielsweise 12 Produkte für Investments in nachhaltig wirtschaftende Firmen an den Markt. Im Anleihensegment brachten die Gesellschaften 13 Produkte für Unternehmensanleihen.

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