kleinere Pensionskassen Vermögensverwalter steigert Deutschland-Geschäft
State Street umwirbt

State Street Global Advisors hat das verwaltete Vermögen in Deutschland und Österreich 2004 um 43 Prozent auf 10,1 Mrd. Euro gesteigert. Ein Großteil davon gelangte in Spezialfonds-Mandate für professionelle Anleger, wie Klaus Esswein, Geschäftsführer der deutschen State-Street-Tochter, sagt.

rez FRANKFURT/M.Mit Netto-Zuflüssen von 2,4 Mrd. Euro gehörte der weltweit größte Vermögensverwalter für Profi-Anleger erneut zu den am stärksten wachsenden Anbietern in Deutschland, allerdings von niedrigem Niveau aus.

Insgesamt flossen 2004 23 Mrd. Euro in deutsche Spezialfonds, die nach Angaben des Fondsverbands BVI 543 Mrd. Euro verwalten. Auf den Marktführer, die Allianz-Tochter DBI, entfallen 74 Mrd. Euro. State Street hat seine Lizenz als Kapitalanlagegesellschaft zurückgegeben, damit die Fondsadministration aufgegeben und managt Spezialfonds seit 2005 nur über Beratungsmandate.

Gut ein Drittel der Nettozuflüsse für State Street kam laut Esswein von Neukunden. Anleger fragten vor allem indexorientierte Fonds nach, wo es Nachholbedarf gebe. Zunehmend interessierten sie sich auch für aktive Aktienstrategien und Bondanlagen mit geringem Risiko. Im Kerngeschäft, der Verwaltung von Pensionsvermögen, hat State Street in Deutschland laut Esswein Mandate einer Pensionskasse und Einrichtungen von Verbänden gewonnen. „Wir fokussieren uns weiter auf kleinere und mittelgroße Versorgungseinrichtungen“, sagt er. Insgesamt verwaltet der US-Konzern 1,4 Bill. Dollar.

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