Kooperation
Allianz baut Fondsgeschäft in Indien aus

Die Allianz glaubt an das Wachstumspotenzial Indiens. Obwohl das Fondsgeschäft in der drittgrößten Volkswirtschaft Asiens zuletzt deutlich geschrumpft ist, baut der Finanzkonzern daher seine Beteiligung an einem Joint-Venture mit dem indischen Finanzdienstleister Bajaj Finserv aus.

HB MÜNCHEN. Die Allianz expandiert trotz anhaltender Börsenturbulenzen mit ihrem Vermögensverwaltungsgeschäft in Indien. Der Münchner Konzern übernimmt 51 Prozent an einem Gemeinschaftsunternehmen mit dem lokalen Partner Bajaj Finserv, der die restlichen Anteile bekommt, wie beide Firmen am Montag in Bombay mitteilten.

Die drittgrößte Volkswirtschaft Asiens werde langfristig weiter wachsen, sagte Joachim Faber, Vorstandsmitglied der Allianz und Chef der Vermögensverwaltungstochter Allianz Global Investors, bei der Vertragsunterzeichnung. "Indien wird für uns ein wichtiger Markt in den kommenden Jahren."

Mit dem Joint-Venture wird die Zusammenarbeit beider Konzerne ausgeweitet - und zwar im zuletzt in Indien wegen der globalen Finanzkrise deutlich geschrumpften Fondsgeschäft. Das Projekt muss noch von den Aufsichtsbehörden genehmigt werden, was nach Firmenangaben voraussichtlich mindestens ein Jahr dauern wird. Finanzielle Ziele für das Joint Venture hat die Allianz noch nicht. Europas größter Versicherer hat bereits zwei Minderheitsbeteiligungen in Gemeinschaftsprojekten mit Bajaj in Indien.

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