Kurzfristige Handelsgeschäfte sollen verhindert werden
US-Börsenaufsicht SEC führt neue Vorschrift für Fonds ein

Die Regelung ist die erste, die infolge des im letzten Jahr aufgedeckten Skandals in der Fondsbranche entwickelt wurde. Beim Market Timing nutzen Händler Unterschiede zwischen den Preisen von Fondsanteilen und den Kursen der im Portfolio enthaltenen Wertpapiere für kurzfristige Käufe und Verkäufe aus, die nach Auffassung der Aufsichtsbehörden die Renditen für langfristige Fondsanleger schmälern.

HB NEW YORK. Derzeit wird gegen mehr als 20 Gesellschaften im Zusammenhang mit dem Market Timing ermittelt. Die Praxis ist zwar nicht illegal, wird von den Fondsgesellschaften jedoch meist verboten oder erschwert. Einigen Fonds wird vorgeworfen, sie hätten bevorzugten Kunden diese Praxis ermöglicht, sie in ihren Prospekten hingegen als nicht zulässig bezeichnet.

In der neuen Regelung geht es unter anderem um eine stärkere Offenlegung von Gebühren gegenüber den Investoren und für die Einführung von unabhängigen Aufsichtsratsvorsitzenden bei Fondsgesellschaften. Außerdem sollen die Regeln sicherstellen, dass Kauf- und Verkaufsaufträge bis zum Börsenschluss um 16 Uhr bei den Fonds eingegangen sind. Die Fondsbranche begrüßt die neue Regelung.

Seite 1:

US-Börsenaufsicht SEC führt neue Vorschrift für Fonds ein

Seite 2:

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%