Manager der erfolgreichen defensiven Mischfonds setzen auf Dividendenwerte
Fonds kaufen verstärkt Aktien

Sie erwarten eine Achterbahnfahrt an den Aktienmärkten und sind dennoch zuversichtlich: Die Fondsmanager Michael Flaschka und Armin Kayser haben den Aktienanteil in den von ihnen verantworteten defensiven Mischfonds leicht über das Normalmaß hinaus erhöht.

HB/vwd FRANKFURT/M. In dem von Flaschka verwalteten KuC-Fonds Union liegt er bei 15 Prozent. „Das ist gegenüber dem Vergleichsindex leicht übergewichtet“, sagt der Experte von der zur genossenschaftlichen Bankengruppe gehörenden Union Investment. Kayser hat im DIT-Allianz Flexi-Rentenfonds aktuell einen Aktienbestand von 21 Prozent. Dies sei ein leicht überdurchschnittlicher Anteil, sagte er.

Das Union-Produkt liegt in der Tabelle der defensiven Mischfonds, die vorwiegend in Anleihen investieren, dank eines Zwölfmonats-Wertgewinns per Ende Juni von 5,57 Prozent auf dem siebten Platz. Dahinter rangiert der DIT-Allianz-Fonds, ein Produkt der Allianz-Fondsgesellschaft DIT, mit einem Plus von 5,52 Prozent. „Wir rechnen bis zum Jahresende mit einer sehr volatilen, seitwärts- bis leicht aufwärts gerichteten Bewegung an den Aktienbörsen“, sagt der DIT-Mann. Union-Experte Flaschka schließt sich an. Die Bewertungen der Aktien haben ihm zufolge besonders in Europa ein faires bis günstiges Niveau erreicht, zudem stiegen die Gewinne der Unternehmen an und die Entschuldungsbemühungen der Firmen trügen erste Früchte. Flaschka verspricht sich von Aktien etwas höhere Erträge als von Anleihen.

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