Manager fahren hohe Gewinne mit Öl-Titeln ein
Rohstoff-Aktien bringen Fonds an die Spitze

Die vergangenen zwölf Monate sind für die Manager weltweit anlegender Aktienfonds nicht gut gelaufen. Durchschnittlich kommen die Manager in den zwölf Monaten bis Ende August auf ein Plus von 2,05 Prozent. Wesentlich besser haben Fonds mit Anlageschwerpunkt bei Rohstoffaktien oder Value-Titeln abgeschnitten.

HB/Dow Jones FRANKFURT/M. „Trotz steigender Zinsen und eines hohen Ölpreises dürfte die Weltkonjunktur weiter relativ expansiv bleiben“, sagt Jan Ehrhardt. Gemeinsam mit seinem Vater Jens verwaltet er den DJE - Dividende & Substanz, der mit einer Wertentwicklung von plus 17,38 Prozent an siebter Stelle unter 350 ausgewerteten Aktienfonds rangiert.

Noch besser schnitt Graham French ab, dessen M&G Global Basics Fund mit einem Plus von 17,76 Prozent auf dem vierten Platz liegt. „Im kommenden Jahr rechnen wir mit einem Wachstum der Weltwirtschaft von rund drei Prozent. Das dürfte gelingen, sofern die Konjunktur in Europa und Japan mehr Fahrt aufnimmt“, sagt er.

„French ist mit rund 20 Prozent seines Portfolios in Unternehmen investiert, die direkt oder indirekt vom steigenden Ölpreis profitieren. Seit sechs Monaten macht er damit dicke Gewinne“, sagt Gerd Bennewirtz, Chef des Vermögensverwalters SJB FondsSkyline. Ein solcher Fonds, der sich hauptsächlich auf die Grundstoffgesellschaften konzentriere, könne weiter vom Wachstum im China profitieren. Auffällig im Fonds von Vater und Sohn Ehrhardt sei die hohe Deutschlandquote von momentan gut 50 Prozent. „Fraglich ist, ob ein Asienanteil von nur knapp sieben Prozent auf Dauer ausreichen wird, um die Dynamik in dieser Region angemessen abzubilden“, sagt Bennewirtz. Der hohe Barbestand von derzeit gut 20 Prozent deute eher auf ein Abwarten hin.

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