Mangelnde Akzeptanz
Düsseldorf stellt Beteiligungshandel ein

Die Börse Düsseldorf hat den Handel mit Anteilen an geschlossenen Fonds „bis auf weiteres“ eingestellt. Kritiker machen die hohen Kosten für die mangelnde Akzeptanz verantwortlich.

rrl DÜSSELDORF. Der Gefox genannte Zweitmarkt ist nach Ansicht der Börse daran gescheitert, dass die Fondsinitiatoren die Transparenzanforderungen der Börse nicht akzeptieren wollten.

Die Handelsplattform war Ende 2003 von der Börse und Scope, einer Ratingagentur für geschlossene Fonds, initiiert worden. Das Konzept sah ein Listing bei Emission des Beteiligungsangebots sowie die vierteljährliche Berechnung von Anteilswerten durch Scope vor.

Zu den wenigen Zweitmarktangeboten gehörte der später ausgelistete Deutsche Vermögensfonds I, dessen Abwicklung von der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht angeordnet wurde, sowie ein Fonds der Versicherungsgruppe Axa. Weitere Angebote von IVG und SAB seien nie wirklich gelistet worden, stellt Fondsbranchenbeobachter Stefan Loifpinger fest. Für ihn haben die „extremen Kosten“ zum Scheitern von Gefox geführt.

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