Mehr Sicherheit
Aktienfonds laufen die Kunden weg

Die Börsenkorrektur im Februar belastete den Aktienfondsverkauf der Produktanbieter auf den europäischen Absatzmärkten. Europäische Anbieter können derzeit nur mit dem Absatz von Geldmarktprodukten punkten.

ina FRANKFURT. Per saldo mussten die Gesellschaften laut Datenanbieter Feri FMI Anteile im Gegenwert von 9,9 Mrd. Euro zurücknehmen, nachdem im Vormonat noch 11,8 Mrd. Euro zugeflossen worden.

„Das ist aber keine Katastrophe, denn nach der Korrektur im Mai vergangenen Jahres flossen 30 Milliarden Euro und damit deutlich mehr zurück“, sagt Feri-FMI-Chefin Diana Mackay. Vor allem der britische Fondsmarkt machte eine Ausnahme mit deutlichen Zuflüssen bei Aktienportfolios.

Die Expertin registriert einen Wechsel in sicherheitsorientierte Fonds. Deshalb waren Geldmarktfonds mit Zuflüssen in Höhe von 27,1 Mrd. Euro die Monatsgewinner – ein Zuwachs von fast 17 Mrd. Euro gegenüber dem Wert im Februar. „Das verhinderte beim gesamten Nettoabsatz einen Rutsch in die roten Zahlen“, sagt Mackay. Insgesamt flossen den europäischen Fonds netto 23,0 Mrd. Euro zu, knapp ein Drittel weniger als im Februar.

In der europäischen Anbieterstatistik führt die Fondssparte der Société Générale die Absatz-Hitliste an. Mit knapp 3,3 Mrd. Euro liegt die französische Gesellschaft vor der Banques Populaires. Die Société Générale dominiert auch die Teilstatistik für den grenzüberschreitenden Fondsverkauf, die die stark saisonalen Schwankungen unterliegenden Absätze der Geldmarktfonds ausschließt und lediglich Produkte berücksichtigt, die in mehreren Ländern verkauft werden.

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