Merrill Lynch erzielt trotz hohen Fondsvolumens Top-Ergebnis: Goldfonds profitieren von kleinen Minenwerten

Merrill Lynch erzielt trotz hohen Fondsvolumens Top-Ergebnis
Goldfonds profitieren von kleinen Minenwerten

Der Goldpreis startete fulminant ins neue Jahr - mit über 570 Dollar je Unze erreichte das gelbe Metall zwischenzeitlich seinen höchsten Stand seit 1980. Davon profitierten vor allem die Goldfonds; im Januar legten sie durchweg zweistellig zu und erzielten auf Zwölf-Monats-Basis Ergebnisse von bis zu 87 Prozent (siehe Tabelle am Ende des Artikels).

HAMBURG. Ganz vorn mit dabei ist der MLIIF World Gold Fund von Merrill Lynch: Trotz seiner enormen Größe von inzwischen knapp drei Mrd. Dollar erzielte der Fonds in den vergangenen zwölf Monaten ein Plus von knapp 78 Prozent und liegt damit auf Rang vier. Merrill-Lynch-Manager Evy Hambro führt das gute Abschneiden unter anderem darauf zurück, dass der Fonds neben Standardwerten auch in kleinere Minenwerte investieren kann. Letztere sind im vergangenen Jahr sehr gut gelaufen. "Angesichts des Fondsvolumens nehmen wir jedoch nur liquide Werte ins Portfolio auf", so Hambro, der den Fonds gemeinsam mit Graham Birch managt.

Aktuell setzt das Merrill-Lynch-Duo vor allem auf Minenwerte aus den USA (34 Prozent), gefolgt von Südafrika (21 Prozent) und der Region Australien/Asien (20 Prozent). Zu den größten Positionen gehören dabei die Unternehmen Newcrest Mining, Barrick Gold und Gold Fields.

Trotz der Anfang Februar einsetzenden, leichten Konsolidierung bleibt Hambro optimistisch. "Der Goldpreis ist noch weit von seinem Höchststand von 850 Dollar je Unze entfernt", sagt der Rohstoff-Experte. Da einer weltweit abnehmenden Goldproduktion vor allem die wachsende Schmucknachfrage aus Asien gegenüberstehe, bestehe in diesem Bereich noch viel Potenzial nach oben.

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