Merrill-Umfrage: Profis fahren Aktien leicht zurück
Fondsmanager fürchten Wachstumsschwäche

Die Stimmung internationaler Vermögensverwalter hat sich eingetrübt. Zeigten sich die vom US-Investmenthaus Merrill Lynch monatlich befragten über 300 Fondsmanager im März noch optimistisch für Wirtschaftswachstum und Aktieninvestments, wachsen bei den Profis nun die Sorgen.

HB/rez FRANKFURT/M. Folglich haben sie das Übergewicht von Aktien etwas zurück gefahren. 59 Prozent geben an, Aktien überzugewichten, im März waren es noch 68 Prozent.

Verwalter gemischter Portfolios behalten hingegen ihr leichtes Übergewicht von Aktien bei. Außerdem bevorzugen nun gut zwei Drittel der Befragten die Aktien großer Konzerne gegenüber kleineren Werten. Im März waren es 60 Prozent. Das Risiko im Portfolio reduzieren wollen inzwischen 30 Prozent der Befragten, nach 22 Prozent im März.

"Die Fondsmanager haben ihren Optimismus verloren, nachdem es eine Reihe negativer Überraschungen gegeben hatte", sagt David Bowers, Chef-Investment-Stratege bei Merrill Lynch. Erstaunt zeigt sich Bowers von der Tatsache, dass die Profis diesen Stimmungswandel bereits äußerten, bevor Ende vergangener Woche schwache US-Konjunkturdaten die Aktienmärkte erschütterten. Die Umfrage wurde vom 8 bis 14. April durchgeführt.

Eine knappe Mehrheit der Befragten erwartet, dass sich das globale Wachstum in den nächsten zwölf Monaten abschwächt. Im März hatte dies nur ein Drittel befürchtet. Rund die Hälfte der Befragten rechnet damit, dass sich die Gewinnprognosen der Firmen und deren Margen verschlechtern. Zugleich sorgen sich weiter 70 Prozent der Befragten über zunehmende Inflation.

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