Messung des Anlegerverhaltens gewinnt an Bedeutung
Wertpapier-Research wird erneuert

Die herkömmliche Research-Beziehungen zwischen Broker-Dealern, Investmentbanken und institutionellen Anlegern sind im Zuge der Skandale um falsche Empfehlungen und Interessenkonflikte einer Neugestaltung unterworfen. Institutionelle Anleger begrüßen diese Entwicklung. Allerdings zeichnet sich ein noch wichtigerer Trend ab.

HB DÜSSELDORF. Neue Ansätze in der Analyse von Finanz- und Investmentdaten könnten Portfoliokonstruktion und Wertschöpfung revolutionieren. Grundlegend neue Datentypen, leistungsstarke Computertechnologien und neue Finanztheorien schaffen dabei die Voraussetzungen für faktengestützte, empirisch getestete Investment-Research-Methoden.

Die Beziehungen zwischen Wertpapier-Researchern und Broker/Dealer-Portfoliomanagern sind kosten- und personalintensiv, zugleich ist ihre Wertschöpfung nur schwer messbar. Herkömmliche Finanzanalysen basieren weitgehend auf öffentlich zugänglichen Wirtschafts- und Unternehmensinformationen. Über das Internet werden diese Informationen unverzüglich einer breiten Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Die Folge: Die Durchführung von aussagekräftigem und differenziertem Research wird zunehmend schwierig. Die verwendeten Instrumente gehen nicht über die von Analysten typischerweise angewandten Mittel hinaus. Allgemein zugängliche Informationen werden allenfalls gesichtet und zusammengefasst.

Die nächste Herausforderung im Wertpapier-Research dürfte sich daher im Hinblick auf analytische Methodologien ergeben. Sie unterscheiden sich von herkömmlichen Research-Modellen und sind zu ihnen komplementär. Statt einer subjektiven Analyse allgemeiner Informationen, mit denen die Kunden überhäuft werden, wird mit diesem neuen auf analytische Methodologien basierenden Research-Ansatz Nutzen durch die objektive Analyse neuer Datentypen geschaffen.

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