Monat Mai trübt Zwölfmonatsergebnis
Aktienfonds liegen im Halbjahr vorn

Aktienfonds haben Anleihefonds im Zuge der steigenden Kapitalmarktrenditen zuletzt wieder deutlicher abgehängt. Der klare Kurseinbruch bei Aktien im Mai schmälert den Vorsprung der Dividendentitel-Fonds allenfalls, wie die jüngste Statistik des deutschen Fondsverbands Bundesverband Investment und Asset Management (BVI) für das erste Halbjahr 2006 zeigt.

rez FRANKFURT. In den ersten sechs Monaten erzielten Fondsanleger in den wichtigsten Anlageklassen insgesamt relativ magere Ergebnisse. Aktienfondsrenditen litten unter den schwachen Börsen im Mai. Rentenfonds machten sogar Minus auf Grund der Kursverluste bei Anleihen im Gegenzug steigender Renditen. Am besten schnitten nach den BVI-Daten deutsche und europäische Aktienfonds ab, die im ersten Halbjahr eine Wertsteigerung von durchschnittlich 4,6 Prozent bzw. 4,3 Prozent erzielten.

Der Blick auf die Renditen der vergangenen zwölf Monate zeigt noch den Einfluss des guten Jahres 2005 an den Aktienmärkten: Aktienfonds brachten Anlegern zweistellige Renditen ein. Anleihefonds erlitten hingegen auch auf Jahressicht leichte Verluste. In der Folge schneiden Aktienfonds auch im langfristigen Durchschnitt über zehn und zwanzig Jahre wieder deutlich besser ab als noch vor einem Jahr, als Aktien- wie Rentenfonds im Durchschnitt ähnliche jährliche Renditen von rund sieben Prozent erzielten.

Dass Investoren sich mit Aktienfonds aber generell erhebliche Schwankungen ins Depot kaufen, zeigen die Volatilität und die negative Fünf-Jahres-Performance. Im Mittel schwanken Aktienfonds mindestens um 18 Prozent im Wert und damit deutlich stärker als Rentenfonds. Die Börsenbaisse vom Beginn des Jahrtausends dämpft das Fünf-Jahres-Ergebnis nach wie vor.

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