Morningstar Fund Awards
Gruppensieger im Portrait: Die Besten der Besten

Die US-Fondsgesellschaft Fidelity gewinnt die Königsklasse der Morningstar Fund Awards 2008 als beste Gesellschaft Deutschlands. Als bestes Aktienhaus zeichnet Morningstar in diesem Jahr erstmals eine Indexfondsgesellschaft aus.

DÜSSELDORF. And the winner is: Fidelity International. Die Schwestergesellschaft des großen US-Fondshauses räumt den begehrtesten Preis ab. Sie schnappt sich den Morningstar Fund Award 2008 für das beste Investmenthaus in allen Vermögensformen, insbesondere Aktien- und Anleiheprodukte. Herausragend sind beispielsweise der deutsche Aktienfonds und der europäische Hochzinsfonds, die in ihren Vergleichsgruppen auf den vorderen Plätzen stehen. Das ist kein Zufallserfolg. Schon im vergangenen Jahr zählte die Gesellschaft zu den Siegern.

Auf den zweiten Blick erscheint der Preis für die beste durchschnittliche Anlageleistung besonders bemerkenswert. Das Premiumprodukt in Europa und Deutschland geriet zeitweise sogar in Schieflage: der milliardenschwere europäische Aktienfonds European Growth Fund. Als Folge davon wurde die Gesellschaft auch von Personalwechseln erschüttert.

Der Chef des europäischen Fondsgeschäftes, Robert Higginbotham, ist erst seit knapp einem Jahr im Amt, der neue Deutschland-Leiter Christian Wrede tritt erst in Kürze seine Stelle an. Die Wogen haben sich längst geglättet, auch wenn der European Growth bis in den vergangenen Herbst hinein viele Milliarden verloren hat.

Anleger gaben ihre Anteile zurück, und die Berater rieten zum Verkauf, weil der Managerwechsel von Graham Clapp zu Alexander Scurlock vor etwas über einem Jahr Unsicherheit erzeugte. Zu dieser Zeit rutschte auch die bis dahin glänzende Wertentwicklung ab.

Doch das ist wohl Schnee von gestern. Der Fonds spielt in den Performance-Hitlisten wieder an der Spitze mit. „Die Probleme sind gelöst, in den letzten Monaten haben die Anleger keine Gelder mehr abgezogen, und bei der Performance sind wir wie früher weit vorne“, freut sich Higginbotham. Der Europachef kann durchatmen – von den derzeitigen Börsenturbulenzen einmal abgesehen. Aber auch hier macht er Mut.

Privat ist er ebenfalls offensiv ausgerichtet. „Fast zwei Drittel meines Kapitals stecken in Aktien“, verrät Higginbotham. Ansonsten lässt er keinen Zweifel daran, welchen Stellenwert das hiesige Geschäft aus seiner Warte hat: „Großbritannien und Deutschland sind für uns die wichtigsten europäischen Märkte.“

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