Neue Klassifizierung für Absolute-Return-Fonds
S&P erweitert sein Rating für Fonds

Das Analyseunternehmen Standard & Poor's (S&P) kategorisiert die seit einigen Jahren beliebten Absolute-Return-Fonds (ARF) und erweitert sein Rating. Mit diesen nach eigener Aussage ersten Ratings für diese als risikoarm geltenden Fonds in Europa will S&P Investoren und Finanzberatern eine Orientierungshilfe bieten.

rez FRANKFURT. Damit greife das Analysehaus den bei Deutschen stark ausgeprägten Trend auf, kein Geld zu verlieren und auch an fallenden Märkten verdienen zu wollen, sagte Heiko Nitzsche von S&P.

Als ARF definiert S&P Fonds, die eine relativ sichere Mindestrendite des britischen Geldmarktsatzes Libor plus einen Prozentpunkt anstreben und in sinkenden Märkten Leerverkäufe (Short-Strategien) tätigen können. In der neuen Kategorie sind bislang zwölf Fonds geratet. Weitere zwanzig bis dreißig passende Fonds können dazu kommen, wenn die Anbieter die Fonds bei S&P raten lassen. S&P bewertet neben quantitativen Größen wie Fondsertrag und -risiko auch die Qualität des Fondsmanagements. In der neuen Kategorie gibt es zudem ein Extra-Rating für die Kapitalstabilität der Fonds.

Andere große Ratinghäuser wie Morningstar weisen für ihre quantitativen Bewertungen keine eigene Kategorie für Absolute-Return-Fonds aus. Feri hat für diese Fondsgruppe vier Kategorien für knapp siebzig Fonds mit einem Vermögen von gut 30 Mrd. Euro gebildet, ratet die Fonds aber noch nicht.

Beim Rating von Fonds gibt es zwei vorherrschende Richtungen: Erstens rein auf Ertrags- und Risikodaten der Vergangenheit setzende quantitative Bewertungen, zweitens qualitative Kriterien berücksichtigende Ansätze.

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