Neuer Ansatz
Deka lässt Aktienfondsmanager wieder mitreden

Die Deka Investment GmbH gibt ihren Aktienfondsmanagern wieder mehr Verantwortung für die Zusammensetzung ihrer Portfolios. Bislang mussten sie im Rahmen des vor zwei Jahren neu eingeführten Investmentprozesses die Vorgaben des Research der Investmentgesellschaft der Sparkassen ungewichtet in ihren Fonds umsetzen.

HB FRANKFURT. Kritische Beobachter hatten deshalb von einer Entmündigung der bei der Deka Portfoliokonstrukteure genannten Fondsmanager gesprochen und Defizite bei der Wertentwicklung großer Deka-Fonds auf fehlende Spielräume und mangelnde Identifikation zurückgeführt.

Nach der Modifikation des Investmentprozesses müssen die Portfoliokonstrukteure die Research-Vorgaben jetzt nicht mehr im Maßstab eins zu eins umsetzen, sondern können innerhalb definierter Grenzen wieder eigenverantwortlich Gewichtungen vornehmen. "Das ist eine Erweiterung des Dispositionsspielraums und der Verantwortlichkeit, durch die die Steuerung flexibler gestaltet werden soll", sagte Udo Schmidt-Mohr, stellvertretendes Mitglied der Geschäftsführung der Deka Investment, im Gespräch mit Dow Jones Newswires.

Es stehe jedoch nicht in der Kompetenz des Portfoliokonstrukteurs, "den Input des Research auf den Kopf zu stellen". So sei es beispielsweise nicht zulässig, bei einer Empfehlung zur Übergewichtung von Siemens-Aktien diesen Wert im Portfolio überhaupt nicht zu berücksichtigen. "Maximal möglich wäre hier eine neutrale Gewichtung", sagte Schmidt-Mohr. Darüber hinaus begrenzten die in den Fondsprofilen festgelegten Gesamtrisikobudgets den Spielraum der Portfoliokonstrukteure.

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