Norwegen
Größter Staatsfonds der Welt wird umgebaut

Norwegen möchte den größten Staatsfonds der Welt reformieren. Für eine strategische Neuausrichtung soll dieser deswegen von der Zentralbank abgekoppelt werden. Im Blick sind vor allem höhere Renditechancen.
  • 0

OsloNorwegen steht vor der Reform des größten Staatsfonds der Welt. Der mit 960 Milliarden Dollar (rund 860 Milliarden Euro) gefüllte Fonds soll von der Zentralbank abgetrennt werden, wie eine von der Regierung eingesetzte Kommission am Freitag vorschlug. Eine separate Investment-Verwaltungsgesellschaft wird den Plänen zufolge die Aufgaben übernehmen, für die seit der Gründung des Fonds 1996 die Notenbank zuständig war. In Oslo wurde der Bericht mit Spannung erwartet.

Es gibt Überlegungen der Politik, den Fonds strategisch neu auszurichten. Bislang liegt der Schwerpunkt auf Anleihen, Aktien und Immobilien. Durch mögliche zusätzliche Investitionen in Papiere nicht börsennotierter Firmen sowie im Infrastruktursektor winken höhere Renditechancen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Norwegen: Größter Staatsfonds der Welt wird umgebaut"

Alle Kommentare

Dieser Beitrag kann nicht mehr kommentiert werden. Sie können wochentags von 8 bis 18 Uhr kommentieren, wenn Sie angemeldeter Handelsblatt-Online-Leser sind. Die Inhalte sind bis zu sieben Tage nach Erscheinen kommentierbar.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%