Norwegen investiert
Weltgrößter Staatsfonds setzt auf Afrika

Norwegens Staatsfonds investiert einen größeren Teil seiner Gelder in Afrika. Damit will er von einigen der schnellsten Wachstums-Geschichten in der Weltwirtschaft profitieren. Was sich Privatanleger abschauen können.
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Norwegen Staatsfonds ist 890 Milliarden Dollar schwer. Wenn der weltgrößte Staatsfonds Anlageentscheidung trifft, beobachten das Investoren weltweit sehr genau. Jetzt weiten die Norweger, die bereits in Südafrika investiert sind, ihre Anlagen in den Norden und den Westen des Kontinents aus.

„Was neu ist, ist, dass wir uns nach Norden bewegt haben, Kenia und Nigeria. Und wir schauen uns ein paar westafrikanische Länder an“, erklärt Yngve Slyngstad, Vorstandschef von Norges Bank Investment Management in New York. „Im Norden von Afrika haben wir seit einiger Zeit Anlagen in Marokko und Ägypten. Und es kommen ein paar Investments in Tunesien.“

Afrika hat sich als eine der am schnellsten wachsenden Regionen der Welt entpuppt. Zwar hat der Einbruch beim Ölpreis Nigeria und Angola geschadet, dennoch sieht der Internationale Währungsfonds (IWF) für Sub-Sahara-Afrika Wachstumsraten, die beim Doppelten dessen liegen, was in Industrieländern zu beobachten ist. Laut einer Erhebung der Standard Bank mit Sitz in Johannesburg hat sich die Anzahl der Mittelschicht- Haushalte seit 2010 in der Region verdreifacht.

Der norwegische Staatsfonds bewegt sich in Richtung Schwellen- und Frontiermärkte, weil die Erträge in Industrieländern auf Grund der Lockerung der Geldpolitik dort zuletzt unter Druck geraten waren. „Die Geldpolitik beeinflusst die Preisgestaltung im heutigen Markt in einem Ausmaß, dass die Geldpolitik selbst zu einem Risiko geworden ist, das man im Auge behalten muss“, sagte Slyngstad.

Während der Staatsfonds neue Regionen in der Welt für sich entdeckt, verlässt er sich auf regionale Investment-Manager, die ihn bei Entscheidungen leiten. „Es kommen diverse neue Länder hinzu“, erklärte Slyngstad. „All diese Investments werden von externen Managern getätigt, im Allgemeinen von Managern aus demselben Land. Das bedeutet, dass unser Team von externen Managern im vergangenen Jahr viel umhergeflogen ist. Und eine Menge dieser Flüge führten sie dabei nach Afrika.“

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  • Große Zukunft?

    Die afrikanischen Staaten importieren uns ihre Probleme mit dem Massenexodus, weil wir nichts unternehmen.

  • Afrika hat von seiner Bevölkerungszahl her und seinen Rohstoffvorkommen eine große Zukunft vor sich. Industrie, Absatzmärkte und die Wirtschaft könnten hier zum Wohl der Bevölkerung und der Investoren zum Zuge kommen....wenn man endlich diese Kriegstreiber und diese Korruption in der afrikanischen Politik unter Kontrolle bringen würde. Die afrikanische Poliitk ist noch zu sehr mir ihren eigenen Egoismus und Machterhaltung = Korruption beschäftig anstatt an das Wohl ALLER zu denken.

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