Ölpreise
Wette auf den Preisfall

Investoren wie David Einhorn befürchten einen weiteren Preisrutsch bei den Ölpreisen – und sichern sich ab. Wer jetzt auf Nummer sicher geht und welche Hedgefonds auf einen weiteren Preisverfall spekulieren.
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New YorkDavid Einhorn ist mit seinem zehn Milliarden Dollar schweren Greenlight Capital Hedgefonds eine Wette auf fallende Öl-Preise eingegangen - nachdem er der Präsentation seines Hedgefonds- Kollegen Zach Schreiber gelauscht hatte.

Schreiber, der Gründer von Point State Capital, hatte im vergangenen Jahr bei der Sohn Investment Conference einen Vortrag gehalten, wie aus einem Brief von Einhorns New Yorker Firma an Investoren aus dieser Woche hervorgeht. Bei der Präsentation sagte er demnach einen scharfen Preis-Rückgang bei der Öl-Sorte West Texas Intermediate (WTI) voraus. Das veranlasste Greenlight dazu, die eigenen Öl-Positionen zu prüfen, wie es in dem Schreiben hieß.

Dem Brief zufolge verkaufte Greenlight Mitte Juni „genug“ WTI-Öl-Futures, um anschließende Rückgänge bei Investitionen in Anadarko Petroleum, BP, McDermott International und National Oilwell Varco auszugleichen. Dem Unternehmen sei es gelungen, die Aktien später „zu ihren höheren Juni- Preisen“ zu verkaufen.

Schreiber, der seine Firma Point State im Jahr 2011 ins Leben gerufen hatte, stand zuvor in den Diensten von Duquesne Capital Management - dem Unternehmen der Investoren-Legende Stan Druckenmiller. Bei diesem war er verantwortlich für Investments in den Bereichen Energie, Strom, Versorger sowie verwandte Branchen. Einhorns Firma hatte in dieser Woche nicht nur von den Öl- Wetten berichtet, sondern zudem auch neue Investments in die Unternehmen Time Warner, Keysight Technologies und ISS aus Dänemark offenbart.

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Investition bei Time Warner

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