Offene Immobilienfonds
KanAm nimmt wieder Immobilienfonds-Anteile zurück

Die Fondsgesellschaft KanAm nimmt bei einem ihrer eingefrorenen offenen Immobilienfonds Anteile wieder zurück. Ab Mittwoch können Investoren ihre Anteile am auf Europa spezialisierten Grundinvest-Fonds wieder veräußern.

rtr FRANKFURT. Wie die Fondsgesellschaft KanAm mitteilte, stünden dem Fonds inzwischen wieder rund eine Milliarde Euro liquide Mittel zur Verfügung - rund 20 Prozent des Fondsvermögens.

In der Finanzkrise hatten Investoren im Oktober panikartig Milliardensummen aus offenen Immobilienfonds abgezogen. KanAm hatte daraufhin als erster Anbieter wegen Liquiditätsschwierigkeiten zwei offene Immobilienfonds eingefroren. Andere Gesellschaften folgten, insgesamt wurden zwölf Fonds eingefroren. Vermögen von mehr als 30 Milliarden Euro war damit für Investoren nicht mehr verfügbar.

"Durch stetige Mittelzuflüsse, laufende Miet- und Zinserträge, Rücktritte von Kaufverpflichtungen und zusätzliche Kreditlinien wurde die Liquiditätssituation des Fonds gestärkt", hieß es in der Mitteilung von KanAm. Über zwei Drittel der ursprünglich eingegangenen Verkaufsaufträge seien widerrufen worden. Im abgelaufenen Geschäftsjahr (per Ende Juni) sei mit dem Grundinvest ein Anlageerfolg von 5,0 Prozent erzielt worden.

Die Ausschüttung an die Investoren bleibe konstant bei 2,50 Euro je Anteil.

Der zweite offene Immobilienfonds von KanAm, der US-Grundinvest, wird nach Angaben der Gesellschaft voraussichtlich noch bis Ende Oktober keine Anteile zurücknehmen.

Als erste Gesellschaft hatte die Degi im Januar einen ihrer Fonds wieder geöffnet. Andere Anbieter wie Morgan Stanley und UBS, hatten den Zeitrahmen, in dem sie keine Anteilsscheine zurücknehmen, auf bis zu zwölf Monate verlängert.

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