Optimismus
Deutsche Fondsbranche hat die Billionen-Marke im Visier

Deutschlands größte Fondsgesellschaften rechnen in den kommenden Jahren mit kräftigem Wachstum.

FRANKFURT. Im Gespräch mit dem Handelsblatt zeigten sich die Chefs der Marktführer Deka, DWS, Union Investment und Dit sehr zuversichtlich für die Branche. Vor allem das Geschäft mit Altersvorsorgeprodukten werde für hohe Zuwächse bei den Wertpapierfonds für Privatanleger sorgen.

"Ich sehe ein Verdopplungspotenzial auf Sicht von fünf Jahren", sagte Rüdiger Ginsberg, Vorstandsvorsitzender der Union Investment. Damit käme bei den Publikumsfonds die Grenze von einer Billion Euro verwaltetem Vermögen in Reichweite. Aktuell verwaltet die Branche rund 500 Milliarden Euro an privatem Vermögen.

Im Vergleich zu anderen Ländern sehen die Fondshäuser in Deutschland erheblichen Nachholbedarf: "Das Fondsvermögen pro Kopf in Deutschland ist im internationalen Vergleich noch viel zu gering", sagte Thomas Neiße, Vorstand der Geschäfsführung bei Deka Investment. Deutsche Anleger haben im Schnitt 5 500 Euro pro Kopf in Fonds investiert. Der europäische Durchschnitt liegt etwa doppelt so hoch.

Gegen die stärker nach Deutschland drängenden ausländischen Anbieter sehen sich die deutschen Branchengrößen gut gewappnet. Er rechne nicht damit, dass ausländische Konkurrenten ihre hiesigen Marktanteile maßgeblich ausbauen werden, sagte Markus Rieß, Chef der Allianz-Tochter Dit.

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