Fonds + ETF
Personalquerelen belasten Arbeit des Fondsverbands BVI

Der Immobilienausschuss des Fondsverbandes BVI wird in seiner Sitzung am Mittwoch auch über die Amtsführung der Ausschussvorsitzenden Barbara Knoflach diskutieren.

DÜSSELDORF. Mehrere Branchenteilnehmer bestätigten dem Handelsblatt (Dienstagausgabe) ihre Unzufriedenheit mit Knoflach, die auch Geschäftsführerin der SEB Immobilien-Investment GmbH ist. Knoflach repräsentiert im BVI die offenen Immobilienfonds, denen Anleger knapp 88 Mrd. Euro anvertraut haben.

Ob es zu einem offenen Misstrauensvotum kommt, ist unklar. Allerdings spricht einiges dafür, dass Knoflach am Mittwoch der Rücktritt - möglicherweise zu einem späteren Zeitpunkt - nahe gelegt wird. Der Branche kommt weiteres öffentliches Aufsehen ungelegen, nachdem ein Fondsgeschäftsführer in den aktuellen Frankfurter Immobilienskandal verwickelt ist. Laut BVI sieht die Tagesordnung keine Personaldiskussion vor. Knoflachs Amtszeit ende im Oktober 2005, sagte ein Sprecher.

Als ein Grund für die Unzufriedenheit wird ihr Verhalten bei der Auswahl der Agentur für die künftigen Ratings der Immobilienfonds genannt. Sie soll sich sehr früh öffentlich auf Fitch festgelegt haben. Andere monieren, Knoflach habe zu wenig zwischen SEB- und Brancheninteressen differenziert.

Knoflach wies diese Vorwürfe zurück, bestätigte aber kontroverse Diskussionen im Ausschuss über den Umfang der Transparenz der Fonds.

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