Privatbank
Rothschild drängt auf den deutschen Markt

Die Privatbank Rothschild will deutsches Geld einwerben und zielt mit ihrem Fondsgeschäft vor allem auf institutionelle Anleger. In fünf Jahren sollen bereits zwei, drei Milliarden Euro zusammen gekommen sein. Doch der klangvolle Name allein reicht nicht für das ehrgeizige Ziel.
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HB FRANKFURT. In der Krise haben sich viele große Finanzhäuser ruiniert. Ein Markenname blieb aber unbefleckt: Edmond de Rothschild. Eine Sparte der traditionsreichen Privatbankgruppe mit Zentralsitzen in Genf und Paris startet nun ihr Fondsgeschäft in Deutschland und Österreich. Der zuständige Leiter, Rupert Hengster, hat institutionelle Kunden im Visier. "In fünf Jahren wollen wir hier auf mindestens zwei bis drei Milliarden Euro Vermögen kommen", sagt er.

Hengster ist ein Privatbanken-Mann. Er kommt von Oppenheim, dem Kölner Haus, das sich ruinierte und von der Deutschen Bank geschluckt wurde. Er war bei Oppenheim Geschäftsführer der Kapitalanlagegesellschaft. Daher kennt er seine potenziellen Investoren: "Wir haben ungefähr 300 Kunden in Deutschland auf dem Radarschirm." Das sind Unternehmen, Banken, Versicherungen, Pensionskassen, Stiftungen, Vermögensverwalter.

Edmond de Rothschild verwaltet 100 Mrd. Euro Vermögen, vor allem für betuchte Private - in diesem Segment Private Banking ist das Haus in Deutschland schon aktiv. Rund 23 Mrd. Euro entfallen auf das Asset-Management. Hier ist Rothschild ein kleinerer Spieler und auf spezielle Aktienprodukte fokussiert.

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