Private-Equity
Apollo legt größten Fonds seit Finanzkrise auf

Auf stolze 17,5 Milliarden Dollar summiert sich der Fonds, den das Private-Equity-Haus Apollo für Firmenübernahmen gesammelt hat. Die Investoren vertrauen Apollo nach der Finanzkrise offenbar mehr als den Konkurrenten.
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New YorkDas Private-Equity-Haus Apollo hat bei Investoren so viel Geld für Firmenübernahmen eingesammelt wie niemand zuvor seit der Finanzkrise. Der entsprechende Fonds summiert sich letztlich auf 17,5 Milliarden Dollar, wie der Finanzinvestor am Donnerstagabend mitteilte. Ursprünglich hatte Apollo ein Volumen von zwölf Milliarden Dollar angepeilt.

Die Branche profitiert von den niedrigen Zinsen am Markt - denn viele Geldgeber suchen angesichts dessen nach attraktiveren Anlagemöglichkeiten. Beteiligungshäuser werben mit zweistelligen Renditen. Sie kaufen Firmen und nehmen dafür hohe Kredite auf, die sie dann den Unternehmen aufbürden. Das birgt Risiken: In Rezessionszeiten können einige Firmen im Portfolio der Finanzinvestoren Schwierigkeiten bekommen, ihre Schulden zu bedienen.

Seit geraumer Zeit fließen den Beteiligungshäusern wieder Milliardensummen zu. Erst im November sammelte Apollo-Rivale Carlyle 13 Milliarden Dollar ein. Insgesamt legte das Volumen der Private-Equity-Fonds im vergangenen Jahr um 13 Prozent auf 431 Milliarden Dollar zu. Den bislang größten solchen Fonds legte der Finanzinvestor Blackstone 2007 mit einem Volumen von 21,7 Milliarden Dollar auf.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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