Profis blicken vor allem in die USA und nach Europa
Fondsmanager setzen auf längere Laufzeiten

Nach Einschätzung von Adig-Fondsmanager Klaus Röttger ist in Europa und den USA in den Renditen der lang laufenden Anleihen bereits sehr viel Konjunkturoptimismus enthalten.

HB/vwd FRANKFURT/M. Um von den höheren Renditeniveaus im langen Laufzeitenbereich zu profitieren, habe er beim Adig Fondirent seit August die durchschnittliche Restlaufzeit deutlich von drei auf sieben Jahre erhöht. Mit einem Zwölfmonats-Wertzuwachs von 2,21 % liegt das Produkt der Commerzbank- Fondsgesellschaft unter den zehn größten internationalen Rentenfonds auf einem der vorderen Plätze.

Beim DekaRent-International fühlt sich Fondsmanager Andreas Meurer mit einer durchschnittlichen Restlaufzeit von 6,3 Jahren recht wohl. „Wir sehen noch moderates Renditesteigerungspotenzial und warten in den USA und in Euroland auf Kaufgelegenheiten bei längeren Laufzeiten“, argumentiert der Rentenexperte der zur Sparkassengruppe gehörenden Deka Investment. Mit einer Performance von -2,84 % belegt das Produkt einen mittleren Platz unter den „Top Ten“.

Weil Euroland in der wirtschaftlichen Entwicklung den USA spürbar hinterherlaufe, investierte Adig-Mann Röttger rund die Hälfte der Mittel in dadurch vergleichsweise attraktivere Euro-Anleihen. Meurer hat Euroland derzeit mit 37 % im Portfolio gewichtet. „In den USA bin ich wegen der starken Wirtschaftsdaten zurzeit noch etwas vorsichtiger“, sagt Röttger. Er hält einen 35-prozentigen Dollar-Block. Deka-Mann Meurer kommt auf eine 30-prozentige US-Quote.

„Beide Fonds sind als Basis-Investment für Anleger geeignet, die kein allzu hohes Risiko eingehen wollen“, sagt Iris Albrecht, Geschäftsführerin der Fondsberatungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft Fund-Market.

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