Profis setzen verstärkt auf Aktien
Fondsmanager zweifeln an US-Zinserhöhung

Die Zweifel an einer weiteren Erhöhung der US-Leitzinsen in diesem Jahr wachsen. Zwar rechnen noch immer über 80 Prozent der monatlich von Merrill Lynch befragten gut 300 Fondsmanager mit einem weiteren Zinsschritt bis zum Jahresende. Jeder sechste Befragte erwartet aber bereits, dass die US-Notenbank erst 2005 wieder aktiv wird.

rez FRANKFURT/M. Als Gründe für die wachsenden Zweifel nennen die Fondsprofis abnehmende Inflationssorgen und den zunehmenden Pessimismus hinsichtlich des globalen Wachstums. Während im Juni noch 90 Prozent der Befragten eine bis Herbst 2005 anziehende Kern-Inflationsrate erwarteten, sank der Anteil im Oktober auf gut 60 Prozent. Den hohen Ölpreis werten die Beobachter nun vor allem als Bedrohung für Firmengewinne, weniger als Inflationsmotor, sagt Bowers.

Trotz der wachsenden Konjunkturskepsis gewichten Fondsmanager Aktien mit 53 Prozent leicht über und setzen weiter auf Zykliker. Bevorzugt werden Sektoren wie Energie, Telekom, Grundstoffe und Industrie. Regional setzen die Profis auf Schwellenländer, was Merrill Lynch mit abnehmender Sorge über Chinas Wirtschaftsentwicklung erklärt. Beliebt bleiben zudem Europa und Japan.

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