Quantitative Anlagekonzepte erleben ein rasantes Wachstum
Computer steuern Fonds

Computer verdrängen Fondsmanager: Softwaregesteuerte Anlagemodelle finden immer mehr Zuspruch, vor allem bei institutionellen Adressen. Viele der darauf spezialisierten Anbieter haben das verwaltete Vermögen in nur zwei Jahren verdoppelt.

Für das Erfolgsmodell stehen Gesellschaften wie Axa Rosenberg, Intech, LSV Asset Management oder die deutsche Union Panagora Asset Management.

„Wir stehen erst am Anfang des Aufschwungs“, sagt Union-Panagora-Geschäftsführer Andreas Sauer, der seine auf institutionelle Investoren ausgerichteten Produkte demnächst auch im Ausland vertreiben will. Im Vergleich zu anderen unabhängigen oder innerhalb von Konzernen autonom agierenden ausländischen Häusern ist die Union Panagora ein kleiner Fisch. Axa Rosenberg steuert in hohem Tempo auf die Marke von 100 Mrd. Dollar zu. „Die so genannten Quant-Modelle hatten in den vergangenen Jahre Vorteile, weil sie häufig einen Value-Ansatz verfolgen, der auf unterbewertete Titel setzt – und diese Werte liefen gut“, sagt Achim Stranz, Chefstratege bei Axa Investment Managers in Deutschland.

Tabelle: Erfolgreiche Fonds mit computergesteuertem Anlagemanagement

Den Erfolg dieser Konzepte führen die Protagonisten auf den Mix aus guter Performance und Fortschritten bei der Informationstechnologie bei gleichzeitig steigender Komplexität der Finanzmärkte zurück. „Klassische Manager müssen sich mit immer mehr Einzeltiteln auseinander setzen und immer mehr Informationen verarbeiten, das kommt uns entgegen“, sagt Sauer.

Quantitative und damit computergesteuerte Anlagesysteme können mühelos fast unbegrenzte Datenmengen an volkswirtschaftlichen und unternehmensspezifischen Informationen wie Gewinn oder Cash-Flow verarbeiten. Letztendlich handelt es sich dabei nur um eine andere Art von Informationsverarbeitung, deren anschließende Umsetzung in Prognosen und reale Portfolios.

Im traditionellen Fall wird das „von Hand“ erledigt, wobei der Computer lediglich unterstützende Funktion hat. Im anderen Extrem arbeitet der Computer automatisch – ohne menschlichen Eingriff und damit ohne subjektive Einflussnahme.

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