Rekordzufluss
Fidelity sammelt Milliarden Dollar ein

Fidelity Investments sammelte im April auf dem US-Fondsmarkt 5,8 Mrd. Dollar für ihre Fonds ein. Dies war der höchste Kapitalzufluss auf Monatsbasis seit über zehn Jahren.

HB BOSTON. Weil vier Publikumsfonds von Fidelity Ende April auf Grund ihrer Größe für neue Investoren geschlossen wurden, wollten die Anleger noch rechtzeitig vor Toresschluss einsteigen, führt das Analyseunternehmen Financial Research in Boston an. Allein in diese vier Fonds flossen 2,3 Mrd. Dollar. Mit dabei ist der 67,5 Mrd. Dollar schwere Contrafund, der größte Fonds von Fidelity.

„So einen Ansturm gibt es immer, wenn sich für die Anleger die Pforten schließen“, erklärt Jim Lowell, Chief Investment Strategist für Adviser Investment Management in Watertown im US-Staat Massachusetts.

Mit der Schließung der Fonds für neue Anleger wollte Fidelity einer möglichen Beeinträchtigung der Wertentwicklung zuvorkommen, weil Fondsmanager großer Portfolios sich schwerer tun, noch viel versprechende Investments zu finden. Unter den US-Vermögensverwaltern haben in diesem Jahr bereits Vanguard und Oppenheimer Funds Investmentfonds geschlossen.

In der Branche erzielte Fidelity in dem Monat die zweitbesten Absatzzahlen bei Aktien- und Rentenfonds. An der Spitze stand im April American Funds mit einem Zufluss von 6,7 Mrd. Dollar. Nummer drei in der Branche war mit einem Plus von drei Mrd. Dollar Barclays Global Investors. Insgesamt verwalten die US-Fondshäuser in Aktien-, Renten- und Geldmarktfonds 9,49 Billionen Dollar.

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