Rentenfondsmanager sehen noch Potenzial: Brasilien interessant für Fondsmanager

Rentenfondsmanager sehen noch Potenzial
Brasilien interessant für Fondsmanager

Trotz schon stark gestiegener Kurse sehen Rentenfondsmanager weiter Chancen für Schwellenländerbonds. „Auf Sicht von einem Jahr werden sich die guten fundamentalen Entwicklungen in weiter engen oder noch engeren Renditeaufschlägen gegenüber den Staatsanleihen der Industrieländer niederschlagen“, sagt Michael Discher-Remmlinger vom Allianz-Fondshaus Dit.

HB/Dow Jones FRANKFURT/M. Er steuert den Dit-Emerging Markets Bond Fund, der über zwölf Monate ein Plus von 11,94 Prozent erzielte. Damit erreichte das Produkt einen der vorderen Plätze unter den Emerging-Markets-Rentenfonds für Titel mit Non-Investmentgrade, das heißt einem Rating von „BB“ oder darunter.

Mit einer Fortsetzung der erfreulichen fundamentalen Verbesserungen in den aufstrebenden Ländern rechnet in den kommenden Monaten auch Fondsmanager Anton Hauser von der zur österreichischen Erste-Bank-Gruppe gehörenden Fondsgesellschaft Erste-Sparinvest (Espa). Insgesamt sieht Hauser bei den Renditevorsprüngen noch ein leichtes Schrumpfungspotenzial. Ein Wertzuwachs von 11,54 Prozent bringt den von Hauser gelenkten Espa Bond Emerging-Markets in der Hitliste auf Platz zehn.

„Beide Produkte haben vernachlässigbar geringe Währungsrisiken“, sagt Fondsanalyst Thierry Feltgen von der Fondsberatungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft Fund-Market. Durch Währungsabsicherungen und Investitionen in Euro-Anleihen von Emerging-Markets-Emittenten hätten diese Fonds für Euro-Anleger sehr attraktive Wertzuwächse erzielt, lobt er.

Innerhalb der in beiden Portfolios übergewichteten Region Lateinamerika mögen die Fondsmanager vor allem Brasilien. Potenzial sehen die Strategen auch in der „Rohstoff-Story“ Peru, die vom stabilen Wachstum und einer hohen Nachfrage Chinas nach Metallen Impulse erhalte.

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