Rohstoffe
Megatrend ins Depot

Fast jeden Tag bricht der Ölpreis den Rekord des Vortages. Auch Nahrungsmittel werden immer teurer. Was Unternehmen und Verbraucher belastet, kann Anleger erfreuen. Vom Megatrend ist die Rede - doch nicht alles, was glänzt, ist Gold.

Autofahrer erfahren derzeit am deutlichsten, was steigende Rohstoffpreise bedeuten. 1,58 Euro bezahlten sie zu Beginn der Woche für einen Liter Super - so viel wie noch nie zuvor. Ein oberes Ende ist nicht abzusehen. Die Konzerne verweisen auf die Preise fürs Rohöl, die ebenfalls zulegen. Ein Fass Rohöl (1 Barrel = 159 Liter) kostete am Montag mehr als 143 Dollar. Kaum anders sieht es, wenn auch stärker schwankend, bei Nahrungsmitteln oder Metallen aus.

Irgendjemand muss an den steigenden Preisen auch verdienen. "Spekulanten", heißt es oft zur Begründung für den Preisdruck nach oben. Doch wer oder was verbirgt sich hinter diesem Begriff, der an "Heuschrecken" oder andere emotional negativ besetzte dubiose Akteure erinnert? Oft sind es schlichtweg Fonds, die in Rohstoffe investieren oder in Unternehmen, die Rohstoffe fördern, weiterverarbeiten oder verkaufen. Und hier wird jeder Anleger, der Rohstofffonds oder-zertifikate kauft, zum Spekulanten. Er profitiert von steigenden Rohstoffpreisen.

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