Schwache Märkte setzen defensive Dachfonds unter Druck
Fondsprofis agieren unterschiedlich

Die Manager defensiver Dachfonds reagieren unterschiedlich auf die derzeit nervösen Märkte. Während Markus Kaiser den A2A Basis im Rahmen der Möglichkeiten eines defensiven Dachfonds eher aggressiv ausgerichtet hat, fährt das Management des Deutsche Postbank Best Invest Wachstum aktuell eine leicht defensive Strategie.

HB/Dow Jones FRANKFURT/M. „Die Aktienmärkte sind angeschlagen. Dennoch erwarte ich im vierten Quartal eine Erholung als Gegenbewegung zur derzeitigen Schwäche. Folglich baue ich im Vorfeld meiner Ansicht nach vielversprechende Positionen auf und versuche, im Rahmen der taktischen Asset Allokation auch kurzfristig so flexibel wie möglich zu agieren“, sagt Kaiser, der mit dem von ihm betreuten Produkt der Veritas SG Investment unter 55 ausgewerteten Dachfonds den ersten Rang einnimmt.

Der Portfoliolenker hat daher die Aktienquote bereits auf 35 Prozent angehoben. Dabei favorisiert er vor allem Investments in Japan und Südostasien.

Über zehn Prozent niedriger fällt die Aktienquote beim Postbank-Fonds aus. „Wir investieren im derzeitigen Umfeld in wertstabile Aktienfonds und in Rentenfonds, die weniger sensibel auf Zinserhöhungen reagieren sollten“, sagt der Fondsmanager. Seine Favoriten sind der Nordea European Value Fonds, der Rentenfonds DWS Fonds Euro Spezial und der Dit-Euro Bond Total Return.

„Der A2A Basis ist extrem gut durchgegliedert“, sagt Thomas Portig, Leiter der Fondsanalyse bei H.C.M. Capital Management. Besonders gut gefällt dem Experten die kreative Fondsauswahl. Innerhalb der verschiedene Asset-Klassen verstehe Kaiser es, die Highlight-Produkte unter den Zielfonds herauszupicken. Auch das Postbank-Fondsmanagement mache einen ordentlichen Job, sei aber sehr viel unauffälliger unterwegs als der A2A Basis.

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