Schweizer Bank UBS
Deutsche Bank neuer Handelspartner für ETFs

Bisher arbeitete die Schweizer Bank im ETF-Handel nur mit der Commerzbank und ihrer eigenen Investmentbank zusammen. Ab sofort ist auch die Deutsche Bank als Partner mit an Bord.
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FrankfurtDie Schweizer Bank UBS will Preise und Liquidität ihrer börsennotierten Indexfonds (ETFs) durch einen zusätzlichen Handelspartner verbessern. Ab sofort kann auch die Deutsche Bank Anteile an ETFs der UBS schaffen und wieder auflösen, teilte das Schweizer Institut am Donnerstag mit. Bislang hatte der Anbieter nur mit der Commerzbank und der hauseigenen UBS Investment Bank entsprechende Verträge.

Im Gegensatz zu klassischen Investmentfonds geben ETF-Gesellschaften Anteile ihrer Fonds nicht direkt an die Investoren aus. Stattdessen sind spezielle Handelspartner zwischengeschaltet, die diese Anteile bei den Fondsgesellschaften im Tausch gegen die entsprechenden Indexpapiere oder Bargeld schaffen können. Außerdem können sie ETF-Anteile an die Anbieter zurückgeben und erhalten im Gegenzug die entsprechenden Wertpapiere beziehungsweise Bargeld zurück. Die entsprechenden Handelspartner heißen im Fachjargon Designated Sponsors oder auch Authorized Participants. Sie legen auch fest, zu welchen Kursen Investoren die Anteile bei ihnen handeln können.

In der Regel nehmen die zum Mutterkonzern gehörenden Investmentbanken diese Funktion wahr. Einige ETF-Gesellschaften nutzen diese ausschließlich, andere arbeiten wie die UBS zudem mit anderen Häusern zusammen. Der Ansatz mit mehreren Designated Sponsors für einen ETF soll den Wettbewerb unter den Handelspartnern schüren und dadurch zu besseren Preisen und einer schnelleren Handelbarkeit führen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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