Schwellenländer
Traumrenditen mit Indien-Zertifikaten

Während in den westlichen Industrienationen die wirtschaftlichen Bremsspuren immer tiefer werden, ist der Spurt in Schwellenländern wie Indien ungebrochen.

"Die Unternehmensvorstände, die wir in der vergangenen Woche gesprochen haben, sind nach wie vor optimistisch", sagt Bharat Shah, der einen Indien-Fonds für die Hamburger Vermögensverwaltung Aquila Capital managt. Verantwortlich dafür ist Indiens eigene Stärke. "Die wichtigen lokalen Einflüsse bestehen nach wie vor: hohe Investitionsausgaben und, wegen der stabil steigenden Einkommen, ein anhaltendes Wachstum beim Konsum", so Manishi Raychaudhuri, Indien-Spezialist der Schweizer Großbank UBS. Im zweiten Quartal wuchs die indische Wirtschaft um 9,4 Prozent. Für das Gesamtjahr dürfte es ähnlich aussehen. Kein Wunder, dass indische Aktienkurven wie der Nifty-50-Index oder das Barometer der Börse Mumbai (BSE Sensex) auf Rekordfahrt sind.

Wegen restriktiver Auflagen der indischen Behörden war es bisher schwierig, auf diese Kurven deckungsgleiche Zertifikate herauszubringen. Als gute Lösung erwiesen sich Anlagezertifikate ohne Laufzeitgrenze, in denen die Kurse bekannter Indienfonds verrechnet wurden - etwa Fonds der DWS, HSBC oder JP Morgan. Ihre Kauf-Verkauf-Spanne ist mit 0,9 Prozent verträglich, die Managementgebühr von 1,5 Prozent pro Jahr happig. Doch die Zertifikate schafften in den vergangenen zwölf Monaten ein Plus von 42 Prozent. Im Einjahresvergleich ist das ein Spitzenwert unter den Indien-Zertifikaten.

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